Plenarsitzung mit Staatssekretärin Dr. Tappeser

„Mit der Allianz für Wohnen haben wir in Hessen ein Gremium geschaffen, das in den vergangenen zwei Jahren sehr wichtige Impulse gegeben hat. Der Blick in das Jahr 2017 zeigt, dass erneut in der Allianz mit den Akteuren der Wohnungswirtschaft konstruktiv zusammengearbeitet wurde. Wir haben viel erreicht!“, sagte die Staatssekretärin im Umweltministerium, Dr. Beatrix Tappeser, am 14. September im Plenum der Allianz für Wohnen.

BFW-Geschäftsführer Gerald Lipka vertritt den BFW aktiv in allen vier Arbeitsgruppen der Allianz. Bei der Sitzung der Allianz für Wohnen wurde der Entwurf des Leitfadens zur „Vergabe von Grundstücken nach inhaltlichen Konzepten“ vorgestellt. Dieser soll es kommunalen Gebietskörperschaften oder Stiftungen ermöglichen, Grundstücke nach Konzepten zu vergeben und nicht nach Höchstgebot. Die Allianz erwartet hiervon eine preisdämpfende Wirkung im Wohnungsbau.

Großteil der Handlungsempfehlungen umgesetzt

Die Staatssekretärin nutzte das Plenum auch, um auf die Arbeit der vergangenen zwölf Monate zurück zu schauen. „Seitdem im Herbst 2016 eine Liste von Handlungsempfehlungen von der Allianz beschlossen wurde, konnte ein Großteil umgesetzt werden“, sagte die Staatssekretärin. So wurde im Februar 2017 die Wohnraumbedarfsstudie des Instituts für Wohnen (IWU) veröffentlicht. Sie fasst die zukünftigen Bedarfe an Wohnungen in Hessen zusammen und ermöglicht dadurch den Kommunen und Landkreisen in Hessen eine zielgerichtete Wohnraumentwicklung.

BFW sieht Baulandoffensive kritisch

Ein zentrales Thema in der Allianz für Wohnen ist das fehlende Bauland für günstigen Wohnraum. Mit dem Start der Baulandoffensive GmbH im März 2017 wurde darauf reagiert. Das Land, die Nassauische Heimstätte und die Hessische Landgesellschaft bündeln in der Gesellschaft ihre Kräfte, um hessische Kommunen bei der Baulandentwicklung und vor allem bei der Mobilisierung von Flächen für bezahlbaren Wohnraum zu unterstützen. Deutlich kritisch äußert sich der BFW zur Baulandoffensive des Landes Hessen, die wettbewerbsverzerrend als ausschließliche Ansprechpartner die Hessische Landgesellschaft und die Nassauische Heimstätte benennt, obwohl es allein in Hessen eine Vielzahl von Projektentwicklern gibt, die diese Baugebiete ebenso hochqualifiziert entwickeln könnten.

Fotonachweis: BFW Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland

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