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	<title>Schiefer &#124; IWM-Aktuell</title>
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	<description>Nachrichten und Neuigkeiten rund um die Immobilienwirtschaft.</description>
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		<title>Zeigt her eure Dächer</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/zeigt-her-eure-daecher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim Seitter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 13:55:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Dachsanierung mit Schiefer ist ein Wiesbadener Wohngebäude für die nächsten Dekaden gegen Wind und Wetter gerüstet. In Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden gibt es viele altehrwürdige Gebäude. Schieferdächer sind hier keine Seltenheit. Doch auch, wenn man das Stadtzentrum verlässt und in die grünen Vororte blickt, zeigen sich Dächer aus Schiefer. Ein Beispiel ist ein Mehrfamilienhaus [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach der Dachsanierung mit Schiefer ist ein Wiesbadener Wohngebäude für die nächsten Dekaden gegen Wind und Wetter gerüstet.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden gibt es viele altehrwürdige Gebäude. Schieferdächer sind hier keine Seltenheit. Doch auch, wenn man das Stadtzentrum verlässt und in die grünen Vororte blickt, zeigen sich Dächer aus Schiefer. Ein Beispiel ist ein Mehrfamilienhaus im Ortsteil Biebrich, das seit Februar 2021 mit dem Schiefer-System von Rathscheck eingedeckt ist.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Dach aus Bitumenschindeln des zweistöckigen Wohngebäudes mit sieben Wohneinheiten à 90 Quadratmeter im Wiesbadener Ortsteil Biebrich war in die Jahre gekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nachdem bereits im Jahr 2020 das Dach des Wohngebäudes an einigen Stellen undicht geworden war, musste dringend saniert werden“, weiß Thomas Formberg vom zuständigen Sachverständigen- und Planungsbüro Formberg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit der Bauherrin habe man sich dann für die Eindeckung mit Schiefer entschieden und das Rathscheck Schiefer-System gewählt. Mit einem solchen Schieferdach könne nun eine Lebensdauer von mindestens 75 Jahren gewährleistet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Baustoff Bitumen dagegen basiert auf Erdöl, ist leicht und preisgünstig. Bitumenschindeln werden häufig für schwache Dachstühle verwendet. Man kennt sie oftmals auch von Gartenhäusern und Garagen. In den USA sind Bitumenschindeln auch für die Dächer von Wohngebäuden äußerst beliebt. Die Lebensdauer von Bitumenschindeln liegt laut einer Studie des Bundes Technischer Experten e.V. allerdings nur bei etwa 25 Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entscheidung für Rathscheck Schiefer-System</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rathscheck Schiefersystem ist eine Deckung mit rechteckigen Schiefersteinen bestehend aus Tragprofilen und wasserführenden Verbindungselementen. Das innovative System eignet sich für Dach und Fassade. Die moderne Deckart sorgt für ein geradliniges und gleichmäßiges Deckbild.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Rathscheck Schiefer-System war ideal für das Objekt, da es leichter ist als die meisten Bedachungsmaterialien, wie zum Beispiel Ziegel, aber auch leichter als andere Schieferdeckarten“, erläutert Formberg. Nur so habe man der schwachen Tragfähigkeit des Dachstuhls Rechnung tragen können. „Durch die zwischen den Holzsparren vorhandene 20 cm starke Glaswolle liegt außerdem eine gute Wärmedämmung der Dachkonstruktion vor“, ergänzt Formberg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rathscheck Schiefer-System verfügt über ein nur geringes Gewicht von 23-25 kg pro Quadratmeter. „Ein Dach mit traditioneller Schiefereindeckung oder auch ein Ziegeldach wäre zu schwer geworden“, betont auch Enrico Linay, angestellter Dachdeckermeister des mit der Dacheindeckung beauftragen Dachdeckermeisterbetriebs Bender Bedachungen GmbH. Die Firma hatte den Zuschlag vom Sachverständigen &#8211; und Planungsbüro Formberg erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Montage des Rathscheck Schiefer-Systems ist einfach und problemlos von statten gegangen“, freut sich Linay. Die Zusammenarbeit mit Rathscheck sei sehr unkompliziert gewesen: „Sowohl, was Materiallieferungen anbelangt als auch in Bezug auf Beratung und Kommunikation sind wir absolut zufrieden“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dacheindeckung in wenigen Wochen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a>Zwischen November 2020 und Februar 2021 haben vier Handwerker der Firma Bender insgesamt zwölf Wochen lang an der Dacheindeckung des Gebäudes gearbeitet. „Dazu gehörte auch die Vorarbeit, bei der die Bitumenschindeln entfernt und diffusionsoffene Vordeckbahnen verlegt und Spenglerarbeiten ausgeführt wurden. Erst dann wurde das Schiefersystem aufgebracht“, erinnert sich Linay. Letzteres habe in Summe etwa vier Wochen gedauert.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dachdecker ist ein überzeugter Befürworter des Rathscheck Schiefer-Systems: „Diese Rechteckdeckung zeichnet sich unter anderem durch eine einfache Verlegetechnik aus. Dabei wird jeder Schieferstein durch die in den Verbindungselementen integrierten Klammern sturmfest fixiert. Eine seitliche Überdeckung der Steine entfällt. Dadurch ist der Materialverbrauch relativ gering, was sich positiv auf die Kosten auswirkt“. Vorteil sei zudem, dass Regenwasser perfekt abgeleitet würde. Falls erwünscht, könne auch eine flächenbündige und ästhetische Integration von speziellen Photovoltaik-Modulen erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hochwertig und ästhetisch</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Naturprodukt Schiefer– ob als Dach oder als Fassade – besticht durch eine Vielzahl an Vorteilen. Man kann Schiefer in allen Größen und Formen verwenden. Der Naturstein ist nachhaltig, langlebig und wartungsfrei. Schieferdeckarten reichen von klassischer Altdeutscher Deckung über Schuppen-Deckung bis hin zur Universal-Deckung. Zu den modernen Fassadendeckarten zählen zum Beispiel die horizontale, waagerechte oder auch dynamische Deckung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Rathscheck Schiefer-System ist absolut hochwertig“, davon ist Thomas Formberg überzeugt. Planungsbüro, Dachdecker und die Eigentümerin des Wohnhauses sind mit dem neuen Dach äußerst zufrieden. Es fügt sich sogar ästhetisch perfekt in das Gesamtbild der Umgebung ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bildnachweis: Rathscheck Schiefer</em></p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/zeigt-her-eure-daecher/">Zeigt her eure Dächer</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Auch die äußeren Werte zählen: Wie eine schöne Fassade den Immobilienverkauf fördert</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/auch-die-aeusseren-werte-zaehlen-wie-eine-schoene-fassade-den-immobilienverkauf-foerdert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim Seitter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2022 10:37:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fassade stellt mitunter ein elementares Verkaufsargument eines Gebäudes dar. Viele Interessenten ziehen von der äußeren Fassade Rückschlüsse auf die Qualität des gesamten Baus. Weist die Fassade optische Defizite auf, werden weitere Mängel vermutet. Daher ist eine gepflegte und moderne Fassade für den ersten Eindruck eines Gebäudes maßgeblich mitentscheidend. Eine Möglichkeit, eine ästhetische und moderne [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Fassade stellt mitunter ein elementares Verkaufsargument eines Gebäudes dar. Viele Interessenten ziehen von der äußeren Fassade Rückschlüsse auf die Qualität des gesamten Baus. Weist die Fassade optische Defizite auf, werden weitere Mängel vermutet. Daher ist eine gepflegte und moderne Fassade für den ersten Eindruck eines Gebäudes maßgeblich mitentscheidend. Eine Möglichkeit, eine ästhetische und moderne Fassade zu gestalten, ist eine Bekleidung mit dem Naturstein Schiefer. Auch beim Immobilienverkauf gilt: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schiefer steigert als hochwertiges Material nicht nur den Verkaufswert eines Gebäudes. Es gibt noch zahlreiche weitere Argumente, sich für ein Gebäude mit Schieferbekleidung zu entscheiden. So ist der Stein wartungsarm und pflegeleicht. Schiefer ist langlebig – das sorgt nicht nur für eine langfristig attraktive Optik, sondern reduziert auch die Lebenszykluskosten, da das Material seltener ausgetauscht werden muss. Die Langlebigkeit amortisiert die Investitionskosten und hält die Instandhaltungskosten niedrig. Die Stein-Fassade dient zudem als Schutzhülle des Gebäudes.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die richtige Deckart spart Material ein</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Vorteil: Schiefer ist überaus vielseitig einsetzbar. Für die Wohnungswirtschaft sollte bei einer Fassadenbekleidung mit Schiefer auf die Wahl der richtigen Deckart geachtet werden. Generell eignen sich moderne Schieferdeckarten mit rechteckigen Steinformaten. Diese sind besonders durch eine unkomplizierte Verlegetechnik und eine einfache Befestigung geprägt, sodass auch große Fassaden- oder Dachflächen zügig eingedeckt werden können. Geeignete Deckarten für die Fassade sind beispielsweise: die Waagerechte Deckung, die Horizontale Deckung, die als vorgehängte hinterlüftete Fassade ausgeführt werden oder auch Schiefersteine, die anstelle eines Putzes auf ein Wärmedämmverbundsystem geklebt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schiefer-System für Fassade und Dach</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der weltweit führenden Schieferproduzenten Rathscheck Schiefer hat zudem ein innovatives Schiefer-System auf den Markt gebracht, mit dem die Montage von Dach- und Fassadenflächen ohne Schieferfachwissen schnell und effizient gelingen kann. Optisch ähnelt das Deckbild der Rechteck-Doppeldeckung. Es handelt sich allerdings um eine Einfachdeckung, die sich positiv auf den Materialbedarf auswirkt. Um dennoch umfassenden Schutz vor Regenwasser zu gewährleisten, ist eine innovative Unterkonstruktion mit wasserführenden Verbindern Bestandteil des Systems. Das Rathscheck Schiefer-System eignet sich für Neubau und Sanierung. Auch die flächenbündige Integration von Solarpaneelen in die Schieferfläche, um beispielsweise den Bewohnern Mieterstrom anzubieten, ist unkompliziert möglich. Mit Mieterstrommodellen bietet die Wohnungswirtschaft Bewohnern eine Gelegenheit, Teil der Energiewende zu sein und durch eine unabhängigere Stromversorgung und damit geringeren Strompreisen, Geld zu sparen. Für die Immobilien bedeutet der produzierte Eigenstrom eine Steigerung der Gebäudeenergieeffizienz, was sich positiv auf den Wert der Immobilie auswirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Naturstein Schiefer ist ein vollständig schadstofffreies Naturprodukt, von dessen Vorteilen auch viele Bauherren überzeugt sind. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="http://www.rathscheck.de/wohnwirtschaft">www.rathscheck.de/wohnwirtschaft</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bildnachweis: Rathscheck</em></p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/auch-die-aeusseren-werte-zaehlen-wie-eine-schoene-fassade-den-immobilienverkauf-foerdert/">Auch die äußeren Werte zählen: Wie eine schöne Fassade den Immobilienverkauf fördert</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Bauen mit Schiefer</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/bauen-mit-schiefer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim Seitter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 09:45:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Naturstein Schiefer erlebt derzeit ein eindrucksvolles Comeback. In Deutschland werden pro Jahr knapp drei Millionen Quadratmeter des natürlichen Baustoffs verlegt. Das Gestein eignet sich besonders gut, um als langlebige Dacheindeckung oder vorgehängte Fassade Ressourcen zu sparen. Die Reduktion des Energieverbrauchs und damit von CO2-Emissionen ist eines der wichtigsten politischen Ziele in Deutschland. Bis zum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Naturstein Schiefer erlebt derzeit ein eindrucksvolles Comeback. </strong><strong>In Deutschland werden pro Jahr knapp drei Millionen Quadratmeter des natürlichen Baustoffs verlegt. </strong><strong>Das</strong><strong> Gestein eignet sich besonders gut, um als langlebige Dacheindeckung oder vorgehängte Fassade Ressourcen</strong><strong> zu sparen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reduktion des Energieverbrauchs und damit von CO2-Emissionen ist eines der wichtigsten politischen Ziele in Deutschland. Bis zum Jahr 2030 will die Bundesregierung eine 30-prozentige Reduzierung des Primärenergieverbrauchs im Vergleich zu 2008 und bis 2045 die Klimaneutralität erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einsatz nachhaltiger Baustoffe bei Neubau und Modernisierung ist eine wirksame Möglichkeit, für eine langfristig höhere Energieeffizienz zu sorgen und CO2-Emissionen zu senken. Dazu gehört auch Schiefer. Der Naturstein ist feuerfest, wasserabweisend und einfach zu pflegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Langlebig und recyclingfähig</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schiefer ist vor Millionen von Jahren durch die Verdichtung von Tonschlamm unter hohem Druck entstanden. Er wird in Blöcken aus den Bergwerken gewonnen und anschließend nur bearbeitet, nicht verarbeitet. Die im Bergwerk abgebauten Schieferblöcke werden gesägt, gespalten und anschließend in verschiedene Formate gebracht. Die gute Spaltfähigkeit des Gesteins erleichtert die Verwendung als Baumaterial. Dieses kann problemlos verlegt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da weder Zement noch andere Bindemittel zum Einsatz kommen, muss im Vergleich zu anderen Baumaterialien nur wenig Energie aufgewendet werden. Schiefer weist daher eine gute Ökobilanz auf. Das Material verfügt zudem über eine ungewöhnlich lange Lebensdauer von nicht selten bis zu 100 Jahren und ist recyclebar. Es kann beispielsweise als Schiefersplitt und Schiefermehl oder für Gesteinskörnungen verwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schieferfassade in Freiburger Ökosiedlung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein beeindruckendes Beispiel für den Einsatz von Schiefer als Baumaterial wurde bereits im Jahr 2009 im Freiburger Stadtviertel Vauban umgesetzt. Das zukunftsorientierte Gebäude hatte sich damals am geltenden EnEV orientiert und die gesetzlichen Vorgaben sogar weit übertroffen und tun dies bis heute. In dem ökologischen Wohnquartier war unter der Planung des Architekten Ulrich Mayer ein viergeschossiges Haus für eine Baugruppe mit sieben Familien entstanden. Hinter der schimmernden Schieferfassade aus Rathscheck Schiefer verbergen sich Eigentumswohnungen im Passivhausstandard. Die vorgehängte, hinterlüftete Schieferfassade ist zweilagig und insgesamt 260 mm dick gedämmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gesetzliche Regeln laut GEG</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer eine Fassadendämmung, einen neuen Putz oder eine Verschalung plant, muss strenge gesetzliche Regeln einhalten. So hat der Gesetzgeber 2020 mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) bestimmte Anforderungswerte bei Neubau und Modernisierung festgelegt. Der Wärmedurchgangskoeffizient U etwa ist ein Maß für die Durchlässigkeit von Wärme bei Wänden oder Fenstern. Je niedriger der U-Wert, desto geringer der Wärmeverlust. Bei Außenwänden etwa darf der U-Wert laut GEG die Grenze von 0,24 W/m<sup>2</sup>K nicht überschreiten. Dasselbe gilt für Dachschrägen, Steildächer und Geschossdecken. Bei Flachdächern darf der U-Wert nur 0,2 betragen.</p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/bauen-mit-schiefer/">Bauen mit Schiefer</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Nicht nur für den Neubau: Mit Schiefer Bestand langlebig modernisieren</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/nicht-nur-fuer-den-neubau-mit-schiefer-bestand-langlebig-modernisieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim Seitter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2021 07:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Modernisierungen, besonders im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz, werden in der Wohnungswirtschaft nicht nur seit heute heiß diskutiert. Fest steht: Zunächst sind die in der Regel mit hohen Kosten verbunden. Damit die Maßnahmen in unserer schnelllebigen Welt lange Bestand haben und sich die Investitionen auch langfristig lohnen, sollte darauf geachtet werden, bei Sanierungen und Modernisierungen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Modernisierungen, besonders im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz, werden in der Wohnungswirtschaft nicht nur seit heute heiß diskutiert. Fest steht: Zunächst sind die in der Regel mit hohen Kosten verbunden. Damit die Maßnahmen in unserer schnelllebigen Welt lange Bestand haben und sich die Investitionen auch langfristig lohnen, sollte darauf geachtet werden, bei Sanierungen und Modernisierungen, stets auf Qualität zu setzen. Bei der Bausubstanz lohnt sich hier ein Blick auf den Lebenszyklus des jeweiligen Materials. Schiefer beispielsweise, kann mit einer Lebensdauer von bis zu 100 Jahren überzeugen und stellt somit eine lohnende Investition in die Zukunft dar. Darüber sind sich auch die Bauherren des Quartiers der Generationen in Meinerzhagen sicher, die sich für ihr Objekt für eine Fassade aus einer Mischung aus Schiefer und Biberschwanzziegel entschieden haben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Energieeffizienz, Klimafreundlichkeit, natürliche Baustoffe und dabei einen modernen und dennoch zeitlosen Look – all das sind Anforderungen an Architektur und Bau unserer Zeit. Für das Quartier in Meinerzhagen wurden dafür mehrere Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Aus alt, mach neu: Grundlage hierfür war die ausgediente Gemeinschafts-Hauptschule, die umfangreich saniert wurde. Es entstand ein Bauwerk mit vielfältigem Nutzen für die Stadt. Insgesamt 34 öffentlich geförderte und auch barrierefreie Wohnungen wurden konzipiert und ausgebaut. Zudem noch eine Einrichtung für Demenzkranke, der „APD Ambulante Pflegedienst Meinerzhagen“. Das über 130 Meter lange Gebäude vereint somit Altenheim, sozialen Wohnungsbau und öffentlich geförderte Wohnungen unter einem (ausgebauten) Dach. Drei Investoren, bestehend aus DDM Rolf Lutz, DDM Mike Sternkopf und Pflegedienst-Chef Claudius Hasenau, nahmen sich dem Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 18 Millionen Euro an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Strategien für nachhaltige Baumaßnahmen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit der Bau viele Jahrzehnte wohnlich für seine Bewohner bleibt und zudem einen komfortablen und guten Standard über einen möglichst langen Zeitraum halten kann, wurden verschiedene sehr nachhaltige Prinzipien verfolgt. Besonders auf eine unabhängige Stromversorgung wurde Wert gelegt. Dafür wurde das vorhandene Satteldach entfernt und eine Steilmansarde mit Flachdach realisiert. Dort steht nun eine moderne Solaranlage mit einer Leistung von knapp 200 kWp. Weitere 20 kw/Std ergänzt ein Blockheizkraftwerk. Durch die Solaranlage kann den Mietern ein Preisnachlass von 10 Prozent auf den üblichen Strompreis ermöglicht werden. Zwei Drittel des erzeugten Stroms werden verkauft, nur ein Drittel wird hausintern selbst genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lebenszyklus des Baumaterials beachten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die verbaute Fassade unterstützt den Nachhaltigkeitsgedanken. Bei der Wahl der Verkleidung fiel die Entscheidung auf eine Schieferfassade der Firma Rathscheck. Grund dafür war unter anderem, dass Wärmedämmverbundsysteme (WDVS-Lösungen) ohne die richtige Pflege Grünspan ansetzen können – und das meistens bereits nach zehn Jahren. Regelmäßig werden bei der Nutzung dieses Materials also Ausbesserungsarbeiten, wie Malerarbeiten fällig. Im Gegensatz dazu ist Schiefer pflegeleicht und reinigt sich bei Regen quasi selbst. Schaut man in den Vergleich der Produktlebezyklen, herausgebracht vom Bund Technischer Experten e.V., hat Schiefer auch hier die Nase vorn: Während bei Bedachungsprodukten zum Beispiel Aluminium, Zinkblech und Faserzement eine Lebensdauer von 40 Jahren haben, Betondachstein 50 Jahre und Tondachziegel immerhin 60 Jahre, punktet Schiefer mit 75 Jahren. Auch Lebensdauern von bis zu 100 Jahre sind keine Seltenheit. Die meisten Bedachungsmaterialien müssen zudem im Betrachtungszeitraum häufig mindestens einmal ausgebessert werden, Schiefer hat dieses Problem nicht. Durch die überdurchschnittliche Haltbarkeit amortisieren sich die Erstanschaffungskosten von Schiefer über die Jahre. Wichtig zu beachten ist: Schiefer sollte stets vom Profi verlegt werden. Nur sie beherrschen die vielseitigen Deckungsarten, die bei Schiefer verwendet werden können. Welche Möglichkeiten bei Bestandsgebäuden oder aber auch bei Neubauten zur Verfügung stehen, sollte stets in einer individuellen Beratung geklärt werden, sodass der Schiefer fach- und dachgerecht eingedeckt wird und all seine Vorteile optimal genutzt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bildnachweis: Rathscheck Schiefer und Dach-Systeme</p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/nicht-nur-fuer-den-neubau-mit-schiefer-bestand-langlebig-modernisieren/">Nicht nur für den Neubau: Mit Schiefer Bestand langlebig modernisieren</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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