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	<title>Wohneigentum &#124; IWM-Aktuell</title>
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	<description>Nachrichten und Neuigkeiten rund um die Immobilienwirtschaft.</description>
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		<title>Immobilienerbschaften nehmen zu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Achim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2018 12:00:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wohneigentum ist für viele Deutsche Alters- und Generationenvorsorge zugleich. Prognosen zufolge werden 46 Prozent der Immobilienbesitzer ihr Objekt in den nächsten Jahren vererben – eine Steigerung um zehn Prozent seit der letzten Erhebung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) im Jahr 2001. &#160;90 Prozent der Deutschen, die Wohneigentum besitzen oder dies anstreben, nennen als Hauptgrund [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wohneigentum ist für viele Deutsche Alters- und Generationenvorsorge zugleich. Prognosen zufolge werden 46 Prozent der Immobilienbesitzer ihr Objekt in den nächsten Jahren vererben – eine Steigerung um zehn Prozent seit der letzten Erhebung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) im Jahr 2001.</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong>90 Prozent der Deutschen, die Wohneigentum besitzen oder dies anstreben, nennen als Hauptgrund dafür die Altersvorsorge. Statt Miete zu zahlen, sparen Eigentümer für sich selbst. Zudem können sie das eigene Zuhause schon ab dem Tag des Einzugs genießen und nicht erst im Rentenalter. „Die meisten sehen ihr Eigenheim aber nicht nur als Sicherheit fürs Alter an, sondern auch als einen Vermögenswert, den sie später an ihre Kinder oder Enkelkinder weitergeben können und möchten“, sagt Sven Schüler von der LBS. So halten dem aktuellen Kantar TNS Trendindikator zufolge 72 Prozent der Familien mit Kindern Haus- und Grundbesitz für die beste Anlageform. Ein möglicher weiterer Anreiz zur gelebten Generationenvorsorge mit Immobilien: Wohneigentum ist die einzige Vorsorgeform, die unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei an Partner, Kinder und Enkel vererbt oder verschenkt werden kann.</p>
<p><img title="IWM-Aktuell LBS_Infodienst_09-2018_GRAFIK_press_teaser-300x213 Immobilienerbschaften nehmen zu Aktuelles Allgemein Aus der Branche  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungsmarkt Wohnungsbau Wohnraum Wohnkomfort Wohnen in der Zukunft Wohnen Wohneigentum Investmentmarkt Immobilienwirtschaft Immobilienverwaltung Immobilienmarkt Immobilienerbschaft Immobilienbranche Immobilien Heimat Digitalisierung Digitale Transformation Altersvorsorge "fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2451" src="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/LBS_Infodienst_09-2018_GRAFIK_press_teaser-300x213.jpg" alt="IWM-Aktuell LBS_Infodienst_09-2018_GRAFIK_press_teaser-300x213 Immobilienerbschaften nehmen zu Aktuelles Allgemein Aus der Branche  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungsmarkt Wohnungsbau Wohnraum Wohnkomfort Wohnen in der Zukunft Wohnen Wohneigentum Investmentmarkt Immobilienwirtschaft Immobilienverwaltung Immobilienmarkt Immobilienerbschaft Immobilienbranche Immobilien Heimat Digitalisierung Digitale Transformation Altersvorsorge " data-wp-pid="2451" width="591" height="420" srcset="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/LBS_Infodienst_09-2018_GRAFIK_press_teaser-300x213.jpg 300w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/LBS_Infodienst_09-2018_GRAFIK_press_teaser-768x545.jpg 768w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/LBS_Infodienst_09-2018_GRAFIK_press_teaser-800x567.jpg 800w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/LBS_Infodienst_09-2018_GRAFIK_press_teaser.jpg 1024w" sizes="(max-width: 591px) 100vw, 591px" /></p>
<p>Im Zeitraum von 2001 bis 2010 hat mehr als jeder dritte Erblasser (36 %) eine Immobilie an seine Erben weitergegeben, wie eine Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) zeigt. In Zukunft könnte die Bedeutung von Immobilien in Nachlässen sogar noch weiter zunehmen: Der Anteil von Immobilienübertragungen an der Gesamterbmasse soll der Prognose des DIA zufolge bis 2024 um 10 Prozent auf 46 Prozent ansteigen.</p>
<p>„Wer in den eigenen vier Wänden leben möchte, sollte in erster Linie selbst die Initiative ergreifen und privat vorsorgen, anstatt auf eine Erbschaft zu bauen“, rät der LBS-Experte. „Um aus eigener Kraft Wohneigentum erwerben zu können, ist es unerlässlich, rechtzeitig Eigenkapital aufzubauen. Ein Bausparvertrag hilft dabei. Gleichzeitig garantiert das Bauspardarlehen die bei Vertragsabschluss festgelegten Finanzierungskonditionen über die gesamte Laufzeit“, so Schüler.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildnachweis: LBS, iStock</p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/immobilienerbschaften-nehmen-zu/">Immobilienerbschaften nehmen zu</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EPX: Stärkster Anstieg der Wohnungspreise seit zwei Jahren</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/epx-staerkster-anstieg-der-wohnungspreise-seit-zwei-jahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Achim]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2018 10:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Preise für Eigentumswohnungen sind im Juli 2018 im Vergleich zum Vormonat laut der aktuellen Auswertung des EUROPACE Hauspreis-Index EPX um 2,38 Prozent und damit überdurchschnittlich stark gestiegen. Zuletzt gab es einen Anstieg um mehr als 2 Prozent im Juni 2016 (+2,57 Prozent). Neue Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich im selben Zeitraum um 0,45 Prozent, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Preise für Eigentumswohnungen sind im Juli 2018 im Vergleich zum Vormonat laut der aktuellen Auswertung des EUROPACE Hauspreis-Index EPX um 2,38 Prozent und damit überdurchschnittlich stark gestiegen. Zuletzt gab es einen Anstieg um mehr als 2 Prozent im Juni 2016 (+2,57 Prozent). Neue Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich im selben Zeitraum um 0,45 Prozent, Bestandshäuser um 1,10 Prozent. Insgesamt ergab die Auswertung von mehr als 35.000 über den EUROPACE-Finanzmarktplatz vermittelten Immobilientransaktionen im Juli im bundesweiten Durchschnitt einen Preisanstieg von 1,28 Prozent über alle Segmente – der zweithöchste Wert seit eineinhalb Jahren.</strong></p>
<p>„Wir weisen ja immer wieder darauf hin, dass die Preisentwicklungen für Wohnimmobilien – und insbesondere bei Wohnungen – von Monat zu Monat mitunter recht stark schwanken. So darf man auch die Zahlen aus Juli 2018 nicht überbewerten“, erklärt Stefan Kennerknecht, Vorstand der EUROPACE AG, die den EPX veröffentlicht. „Aber wenn die Tendenz, dass die Preise wieder deutlicher steigen, in den nächsten Monaten tatsächlich anhalten sollte, müssten wir uns darüber unterhalten, ob der Grund dafür im Baukindergeld liegen könnte – und ob das der von der Politik gewünschte Effekt war. Aber das sind momentan noch Spekulationen“, betont Kennerknecht. „Lassen Sie uns zunächst die tatsächliche Entwicklung der nächsten Monate abwarten.“</p>
<p><img title="IWM-Aktuell b64caeb2b0e99cfc_800x800ar-300x189 EPX: Stärkster Anstieg der Wohnungspreise seit zwei Jahren Aktuelles Allgemein Aus der Branche  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungspreise Wohnungsmarkt Wohnungsbau Wohnraum Wohnkomfort Wohnen Wohneigentum Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilienmarkt Immobilienbranche Immobilien Eigentumswohnung "decoding="async" class="alignnone  wp-image-2195" src="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/08/b64caeb2b0e99cfc_800x800ar-300x189.png" alt="IWM-Aktuell b64caeb2b0e99cfc_800x800ar-300x189 EPX: Stärkster Anstieg der Wohnungspreise seit zwei Jahren Aktuelles Allgemein Aus der Branche  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungspreise Wohnungsmarkt Wohnungsbau Wohnraum Wohnkomfort Wohnen Wohneigentum Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilienmarkt Immobilienbranche Immobilien Eigentumswohnung " data-wp-pid="2195" width="744" height="469" srcset="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/08/b64caeb2b0e99cfc_800x800ar-300x189.png 300w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/08/b64caeb2b0e99cfc_800x800ar-768x485.png 768w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/08/b64caeb2b0e99cfc_800x800ar.png 800w" sizes="(max-width: 744px) 100vw, 744px" /></p>
<p>LBS research hat kürzlich in Zusammenarbeit mit empirica eine Modellrechnung zum Baukindergeld erstellt. Diese prognostiziert, mit dem Baukindergeld könnten rund ein Drittel mehr junge Mieterhaushalte mit Kindern in die Lage versetzt werden, Wohneigentum zu erwerben. Dass ein solcher Nachfrageanstieg auch Auswirkungen auf die Immobilienpreise haben dürfte, liegt auf der Hand.</p>
<p><strong>Die Entwicklung der EPX-Preisindizes: </strong></p>
<p><strong><em>Gesamtindex: steigend</em></strong></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><strong>Monat</strong></td>
<td valign="top"><strong>Indexwert</strong></td>
<td valign="top"><strong>Veränderung zum Vormonat</strong></td>
<td valign="top"><strong>Veränd. zum Vorjahresmonat</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Juli 2018</td>
<td valign="top">149,63&nbsp;&nbsp;</td>
<td valign="top">1,28%</td>
<td valign="top">6,88%</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Juni 2018</td>
<td valign="top">147,74&nbsp;&nbsp;</td>
<td valign="top">0,64%</td>
<td valign="top">5,88%</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Mai 2018</td>
<td valign="top">146,79&nbsp;&nbsp;</td>
<td valign="top">0,36%</td>
<td valign="top">6,29%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong><em>Eigentumswohnungen: deutlich steigend</em></strong></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><strong>Monat</strong></td>
<td valign="top"><strong>Indexwert</strong></td>
<td valign="top"><strong>Veränderung zum Vormonat</strong></td>
<td valign="top"><strong>Veränd. zum Vorjahresmonat</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Juli 2018</td>
<td valign="top">152,85&nbsp;&nbsp;</td>
<td valign="top">2,32%</td>
<td valign="top">6,84%</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Juni 2018</td>
<td valign="top">149,39&nbsp;&nbsp;</td>
<td valign="top">0,86%</td>
<td valign="top">3,89%</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Mai 2018</td>
<td valign="top">148,11&nbsp;&nbsp;</td>
<td valign="top">0,78%</td>
<td valign="top">4,80%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong><em>Neue Ein- und Zweifamilienhäuser: leicht steigend</em></strong></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><strong>Monat</strong></td>
<td valign="top"><strong>Indexwert</strong></td>
<td valign="top"><strong>Veränderung zum Vormonat</strong></td>
<td valign="top"><strong>Veränd. zum Vorjahresmonat</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Juli 2018</td>
<td valign="top">158,75&nbsp;&nbsp;</td>
<td valign="top">0,45%</td>
<td valign="top">5,15%</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Juni 2018</td>
<td valign="top">158,04&nbsp;&nbsp;</td>
<td valign="top">0,53%</td>
<td valign="top">5,25%</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Mai 2018</td>
<td valign="top">157,20&nbsp;&nbsp;</td>
<td valign="top">-0,06%</td>
<td valign="top">5,44%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong><em>Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser: steigend</em></strong></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><strong>Monat</strong></td>
<td valign="top"><strong>Indexwert</strong></td>
<td valign="top"><strong>Veränderung zum Vormonat</strong></td>
<td valign="top"><strong>Veränd. zum Vorjahresmonat</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Juli 2018</td>
<td valign="top">137,28&nbsp;&nbsp;</td>
<td valign="top">1,10%</td>
<td valign="top">9,00%</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Juni 2018</td>
<td valign="top">135,79&nbsp;&nbsp;</td>
<td valign="top">0,53%</td>
<td valign="top">8,94%</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Mai 2018</td>
<td valign="top">135,07&nbsp;&nbsp;</td>
<td valign="top">0,38%</td>
<td valign="top">9,03%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildnachweis: iStock, Europace AG</p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/epx-staerkster-anstieg-der-wohnungspreise-seit-zwei-jahren/">EPX: Stärkster Anstieg der Wohnungspreise seit zwei Jahren</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Baukindergeld wird Eigentumsquote kaum erhöhen</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/baukindergeld-wird-eigentumsquote-kaum-erhoehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Achim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2018 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das von der Großen Koalition vereinbarte Baukindergeld wird die Eigentumsquote in Deutschland nach Einschätzung des Pestel-Instituts kaum erhöhen. Wie aus einer aktuellen Studie der Experten aus Hannover hervorgeht, dürfte der Anteil der Haushalte mit Wohneigentum durch das neue Förderinstrument um höchstens 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte steigen. Das Institut hatte die Studie Mitte April in Berlin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das von der Großen Koalition vereinbarte Baukindergeld wird die Eigentumsquote in Deutschland nach Einschätzung des Pestel-Instituts kaum erhöhen. Wie aus einer aktuellen Studie der Experten aus Hannover hervorgeht, dürfte der Anteil der Haushalte mit Wohneigentum durch das neue Förderinstrument um höchstens 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte steigen.</strong></p>
<p>Das Institut hatte die Studie Mitte April in Berlin vorgestellt. Die eigenen vier Wände könnten auch als Instrument gegen Altersarmut wirken, hieß es darin. Beim Besitz von Wohneigentum liegt Deutschland im europaweiten Vergleich jedoch auf den hinteren Rängen. Laut Pestel-Institut haben hierzulande nur 45 Prozent der Haushalte eigenen Immobilienbesitz.</p>
<p>Familien sollen nach dem Willen der großen Koalition aus CDU, CSU und SPD künftig von einem Baukindergeld von 1.200 Euro pro Kind und Jahr profitieren. Es soll innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen mit einer Laufzeit von zehn Jahren erhältlich sein. Das Baukindergeld spreche indes nur jene an, die ohnehin Eigentum anschaffen wollten, schreibt das Pestel-Institut in der Untersuchung. Etwa die Hälfte der Familien mit Kindern lebe ohnehin bereits im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung. „Insofern stellt das Baukindergeld eher eine spezielle Familienförderung als ausgeprägte Wohnungsbauförderung dar“, folgern die Autoren.</p>
<p>Auftraggeber der Untersuchung ist der Branchenzusammenschluss „Verbändebündnis Wohneigentum“, der die Aussagen grundsätzlich unterstützt. Vertreten sind hier die Bundesarchitektenkammer, der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel, der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau und der Immobilienverband IVD.</p>
<p>Grundsätzlich dürfte das Baukindergeld die Wohnungsmärkte entzerren und die Nachfrage in preiswertere und eher ländlichere Gemeinden verlagern, nehmen die Autoren an. Der Grund: Die Höhe der Förderung hängt von der Kinderzahl und dem Einkommen ab &#8211; nicht vom Kaufpreis. Deswegen ist der Förderanteil bei günstigeren Objekten höher. Allerdings dürfte damit die Zahl der Pendler steigen, was im Konflikt etwa mit Klimaschutzzielen stehe, schreibt das Institut.</p>
<p>Als Ergänzung empfiehlt die Untersuchung ein staatlich gefördertes Kreditprogramm, das mit langfristig garantiert niedrigen Zinsen auch Menschen mit wenig Eigenkapital den Immobilienkauf ermöglichen soll. Über ein Bürgschaftsprogramm könnte der Staat mindestens 20 Prozent des Preises übernehmen. Davon sollten insbesondere Haushalte mit mittlerem und kleinem Einkommen profitieren, schreibt das Institut.</p>
<p>Selbst in einer Stadt wie Berlin sei der Kauf gebrauchter Wohnungen im Normalzustand so realistisch. Ohne Förderung fielen bei 25 Jahren Kreditlaufzeit nach Berechnungen für eine typische Single-Wohnung mit 50 Quadratmetern monatliche Raten von 530 Euro an, für eine 75-Quadratmeter-Wohnung wären es zum günstigsten aktuellen Zinssatz 742 Euro. Wenn ein Drittel des monatlichen Nettoeinkommens dafür eingeplant würde, wäre die kleine Wohnung demnach mit 1.590 Euro Nettoeinkommen machbar, die größere mit 2.225 Euro. Bei einem garantierten Zins von 1,5 Prozent ließen sich die monatlichen Kosten demnach um etwa ein Zehntel drücken.</p>
<p>Ein Förderprogramm sei deshalb auch als Mittel der Alterssicherung zu verstehen, meint das Pestel-Institut. So könnten mehr als 40 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten bei einem Renteneintritt 2030 nur mit monatlichen Zahlungen unter 800 Euro aus der staatlichen Rentenversicherung rechnen. Ohne zusätzliche Alterssicherung könnten die Mietausgaben dann etwa die Hälfte der Nettoeinkünfte ausmachen. „Dieser Rentenschock ist dramatisch“, sagt der Leiter des Pestel-Instituts und Hauptautor Matthias Günther. Er spricht von einer „konkreten Gefahr, sich arm zu wohnen“.</p>
<p>Die Bundesingenieurkammer erklärte, insbesondere die Kosten für Notarleistungen und Grunderwerbssteuer würden von vielen potenziellen Bauherren unterschätzt. Zusammen machten sie aber 12 Prozent des Baupreises aus. Präsident Hans-Ullrich Kammeyer forderte deshalb Freigrenzen bei der Grunderwerbssteuer für selbstgenutztes Wohneigentum. Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Mietrechtsexperte Jan-Marco Luczak verteidigte das Baukindergeld, da gerade jungen Familien häufig das Eigenkapital für ein Eigenheim fehle. Er verwies aber auch auf von der großen Koalition geplante flankierende Maßnahmen wie ein Bürgschaftsprogramm der Förderbank KfW, das Teile der Kosten absichern soll.</p>
<p>Bildnachweis: BFW Baden-Württemberg</p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/baukindergeld-wird-eigentumsquote-kaum-erhoehen/">Baukindergeld wird Eigentumsquote kaum erhöhen</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wohneigentum im Spannungsfeld von Niedrigzinsen, hohen Preisen und politischen Hindernissen</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/wohneigentum-im-spannungsfeld-von-niedrigzinsen-hohen-preisen-und-politischen-hindernissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Achim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 13:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Immobilienwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wohneigentum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch immer steigen Mieten und Kaufpreise nahezu ungebremst. Es wird zwar gebaut, aber viel zu wenig. Im Rahmen eines Gastvortrags beim Neujahrsempfang des BFW Baden-Württemberg hat Michael Voigtländer, Ökonom und Wohnungsmarktexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln, die Ursachen der Misere beleuchtet und Lösungsansätze vorgestellt. Die Städte wachsen derzeit stark, doch ist dies auch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Noch immer steigen Mieten und Kaufpreise nahezu ungebremst. Es wird zwar gebaut, aber viel zu wenig. Im Rahmen eines Gastvortrags beim Neujahrsempfang des BFW Baden-Württemberg hat Michael Voigtlände</strong><strong>r, Ökonom und Wohnungsmarktexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln, die Ursachen der Misere beleuchtet und Lösungsansätze vorgestellt.</strong></p>
<p>Die Städte wachsen derzeit stark, doch ist dies auch ein langfristiger Trend? Aktuelle Statistiken zeigen, dass gerade die deutsche Bevölkerung wieder aus den Großstädten wegzieht. Ein genauer Blick zeigt, dass viele in die Umlandgemeinden ausweichen, wo das Wohnungsangebot besser und günstiger, der Weg ins Zentrum aber noch relativ kurz ist. Doch trotz aller technischen Fortschritte, etwa im Automobilverkehr oder bei Internetzugängen, werden die Großstädte auch in Zukunft wirtschaftliche Magneten sein und weiter wachsen. Für das Land und strukturschwache Regionen entstehen hierdurch zunehmend Probleme.</p>
<p>Im Jahr 2007 lebten zum ersten Mal mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Und tritt die Prognose der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2011 tatsächlich ein, werden 2050 etwa 75 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Auswirkungen dieser Entwicklung sind bereits deutlich zu spüren – auch in Deutschland. In den Ballungsräumen herrscht Wohnraummangel – von den Innenstadtlagen ganz zu schweigen. Und die Preise für Immobilien erreichen von Jahr zu Jahr neue Höchstmarken. Dabei schwirren immer wieder Warnungen vor einer Immobilienblase durch das Land. Doch einem weiteren&nbsp;Preisanstieg konnte dies genauso wenig etwas anhaben wie die Mietpreisbremse.</p>
<p>„Hohe Wohnkosten sind in vielen Städten mittlerweile eine bittere Wahrheit“, sagt Voigtländer. In Berlin zum Beispiel sind die Mieten seit 2010 um durchschnittlich 25 Prozent gestiegen, und auch in anderen Metropolen wie Hamburg, Frankfurt oder Köln tun sich Studenten, Rentner und mittlerweile auch Otto Normalverdiener immer schwerer, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Müssen die Deutschen bald vielleicht so hohe Mieten zahlen wie die Londoner, also durchschnittlich 2.000 Euro im Monat? „Nein“, sagt Voigtländer, „Voraussetzung ist allerdings, dass es die Politik nicht bei ihren Feigenblatt-Maßnahmen wie der Mietpreisbremse belässt, sondern endlich effektive Schritte unternimmt“. Dazu gehören laut Voigtländer eine Bodenwertsteuer, um Bauland zu mobilisieren, neue Stadtviertel mit Tausenden neuen Wohnungen, eine schnellere Verwaltung, weniger kommunale Auflagen und nicht zuletzt bessere Rahmenbedingungen für die Vermögensbildung sowie mehr Wohngeld.</p>
<p><strong>Einführung einer Bodenwertsteuer</strong></p>
<p>Ein Grundproblem des Wohnungsmangels und der geringen Verfügbarkeit von Bauland besteht darin, dass sich das Warten lohnt. Wer heute über Bauland in den Großstädten verfügt, kann mit Preissteigerungen von 10 bis über 15 Prozent pro Jahr rechnen. Für diese Wertsteigerungen muss man nichts tun, und sie sind sehr sicher, schließlich ist die Nachfrage hoch, und es ist kaum absehbar, dass die Bautätigkeit schnell steigt. Eine solche sichere Rendite ist kaum mit alternativen Anlagen zu erzielen, weshalb die Baulandzurückhaltung sehr attraktiv ist. Eine Bodenwertsteuer setzt ausschließlich am Wert des Grund und Bodens an. Diese Bemessungsgrundlage kann leicht auf Basis der Bodenrichtwerte, die flächendeckend von den Gutachterausschüssen auf Grundlage von Transaktionen ermittelt werden, bestimmt werden.</p>
<p>Eine Steuer auf den Bodenwert unabhängig von den Aufbauten bedeutet, dass leere Grundstücke ebenso besteuert werden wie ein Grundstück mit einem Hochhaus daneben. Damit werden große Anreize gesetzt, ein Grundstück schnell der Bebauung zuzuführen.</p>
<p><strong>Städte müssen nach oben wachsen</strong></p>
<p>Ein weiterer Ansatzpunkt, der aus Voigtländers Sicht Abhilfe schaffen könnte, ist in die Höhe zu bauen – moderne Wohnhochhäuser mit Luxusappartements in den oberen Etagen und günstigeren Wohnungen unten, um auch eine soziale Mischung zu gewährleisten. Viel gewonnen wäre bereits, wenn bei anderen Mehrfamilienhäusern zusätzliche Etagen geplant werden. In den seltensten Fällen wird heute bis an die Hochhausgrenze von 22 Metern gebaut. Vielfach haben Mehrfamilienhäuser nur drei bis fünf Etagen. Gelingt es, die Etagenzahl um durchschnittlich zwei zu erhöhen, könnten im Neubau bei Mehrfamilienhäusern rund 40 Prozent mehr Wohnungen entstehen.</p>
<p>Das Problem sind aber oft die Genehmigungen. Sowohl die Genehmigung von Wohnhochhäusern als auch von Aufstockungen ist schwierig und langwierig. Dies liegt am fehlenden Personal in den Ämtern, aber auch an den hohen Standards, die etwa an den Brandschutz gelegt werden.</p>
<p><strong>Großstädte brauchen neue Stadtviertel</strong></p>
<p>Nachverdichtungen und höhere Bebauungen alleine werden nicht ausreichen, um den Wohnungsmangel zu überwinden. Benötigt werden daher eher neue Stadtviertel oder aber Entlastungsstädte. Für die Umlandgemeinden sind die eigene Ausweisung von Bauland und die Anregung von Bauvorhaben im großen Stil hingegen unattraktiv. Würde man rund 10.000 Wohnungen zwischen Münchner Flughafen und Stadt bauen, entstünde eine eigene Kleinstadt, die ihrerseits auch Infrastruktur braucht. Zwar erzielt eine Gemeinde über die Ansiedlung neuer Bürger auch Einnahmen, aber in vielen Fällen sind die Kosten höher als die Erträge. Hinzu kommt der mögliche Widerstand der Bürger, die eine solch gravierende Veränderung ihrer Gemeinde fürchten. Grund genug also für viele Bürgermeister, solche Ideen weit wegzuschieben.</p>
<p>Stadtplanung ist in Deutschland in den Händen der Kommunen, zentrale Planungen sind eher die Ausnahme. Die überregionale Planung sollte also verstärkt, zumindest aber sollten die Verhandlungen zwischen Umlandgemeinden von Vertretern der Bundesländer moderiert werden. Darüber hinaus bedarf es einer vernünftigen Aufteilung der Kosten.</p>
<p><strong>Bauämter müssen schneller werden</strong></p>
<p>Nach einer Studie des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität Köln beträgt die durchschnittliche Bearbeitungszeit für einen Bauantrag in Nordrhein-Westfalen 184 Tage. Ein wesentlicher Grund für die immer längeren Genehmigungsverfahren ist die personelle Ausstattung der Bauämter. Die Mitarbeiter sind zwar meist freundlich und hilfsbereit, die grundsätzliche Haltung gegenüber Neubauprojekten ist jedoch eher ablehnend. Mit großer Akribie werden Fehler gesucht und Probleme identifiziert, die so manchen Bauherren abschrecken und zermürben. Um diese Haltung zu ändern, bedarf es größerer Anreize. Explizite Serviceziele können hier weiterhelfen, ebenso wie Mitarbeiter, die Praxiserfahrung haben.</p>
<p>Viele Akteure im Baumarkt betrachten Baugenehmigungen zudem als Geldanlage. Sie versuchen, die Baugenehmigung mit dem dazugehörigen Bauland mit großem Gewinn an Projektentwickler zu verkaufen. Die Spekulation mit Baugenehmigungen könnte jedoch recht einfach reduziert werden: Die Dauer der Baugenehmigung müsste stärker befristet werden, zum Beispiel auf zwei oder sogar ein Jahr. Wird innerhalb des Jahres nicht mit dem Bau begonnen, verfällt die Baugenehmigung und muss neu beantragt werden.</p>
<p><strong>Überprüfung von Standards im Bau</strong></p>
<p>Der Wohnungsbau gehört zu den am strengsten regulierten Produkten überhaupt. Über die Landesbauordnungen wird sehr genau festgelegt, wie gebaut werden muss und welche Anforderungen erfüllt werden müssen, über die Energiesparverordnung (EnEV) werden sehr genau die energetischen Anforderungen definiert. Aus der Umweltökonomie ist bekannt, dass Verbote und Aussagen zwar effektive Instrumente darstellen, sie aber eben innovative Lösungen behindern und mit deutlich höheren Kosten verbunden sind.</p>
<p>Statt den Wohnungsbau bis in die Details zu regulieren, sollten eher Ziele vorgegeben werden. Gerade bei den Energiestandards bietet sich dies an. Dies würde einen Innovationswettbewerb in Gang setzen, der auch zu einer Kostenreduktion beitragen würde. Insgesamt sollten die Standards im Bau gründlich durchleuchtet werden. In den Niederlanden wurden das Baugesetzbuch grundlegend neu geschrieben und alle Verordnungen und Gesetze auf den Prüfstand gestellt. Viele Regelungen konnten gänzlich gestrichen, andere vereinfacht werden. Im Ergebnis sanken die Baukosten erheblich. Solch eine grundlegende Reform ist auch für Deutschland wünschenswert, zumal die Lage hier noch komplizierter ist als bei unseren Nachbarn. Schließlich hat in Deutschland jedes Bundesland noch seine eigene Landesbauordnung.</p>
<p><strong>Kaufen ist günstiger als Mieten</strong></p>
<p>Unabhängig von den politischen Rahmenbedingungen stellt sich für viele Haushalte die Frage, ob es sinnvoll ist, Wohneigentum zu bilden oder doch lieber zu mieten. Voigtländer hat hierzu angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase eine klare Meinung: „Kaufen ist deutlich günstiger als Mieten“ – eine Einschätzung, die auch eine aktuelle Analyse des Immobilienportals immowelt.de bestätigt. Wichtigstes Ergebnis: Wer lediglich die Kaufnebenkosten aus eigener Tasche stemmen kann, zahlt in der Mehrzahl der untersuchten Städte monatlich nur etwas mehr als ein Mieter – besitzt nach 30 Jahren dafür aber eine abbezahlte Wohnung.</p>
<p>Für die Analyse wurden die monatliche Belastung der Käufer für Zins- und Tilgungskosten, Kaufnebenkosten sowie monatliche Rücklagen den Mietzahlungen gegenübergestellt. Diese Beträge für eine Familienwohnung mit 80 bis 120 Quadratmetern beziehen sich auf einen Tilgungszeitraum von 30 Jahren. Außerdem wurde der zu erwartende Wertzuwachs im Vergleichszeitraum ermittelt.</p>
<p>Wer eine 100-Prozent-Finanzierung benötigt, profitiert in vielen Fällen vom Kauf einer Familienwohnung. Neben den Städten Gelsenkirchen, Wuppertal und Magdeburg, in denen Käufer durchschnittlich im Monat sogar Geld sparen, liegt die monatliche Mehrbelastung in 41 Städten bei unter 200 Euro. Hierzu gehören Heidelberg, Düsseldorf, Köln, Karlsruhe und Dresden. Sollten sie sich eines Tages doch zum Verkauf entschließen, hat die Wohnung in den meisten Städten mit großer Wahrscheinlichkeit auch deutlich an Wert gewonnen.</p>
<p>Je mehr eigenes Vermögen der Käufer mit einbringt, desto lohnenswerter wird der Immobilienerwerb. In 36 der 79 untersuchten Städte zahlen Käufer mit 20 Prozent Eigenkapital monatlich sogar weniger als Mieter. Das gilt selbst für florierende Städte wie Köln, Stuttgart oder Augsburg. Bei einer 80-Prozent-Finanzierung ergab die Analyse lediglich fünf Städte, in denen die durchschnittlichen monatlichen Mehrkosten für Käufer die 200-Euro-Schwelle knacken: Das sind München, Rostock, Oldenburg, Erlangen und Freiburg. In diesen Städten muss aber nicht generell vom Kauf abgeraten werden, Käufer sollten jedoch über möglichst viel Eigenkapital verfügen. In München betragen 20 Prozent des Kaufpreises von rund 640.000 Euro beispielsweise knapp 130.000 Euro. Wer über dieses Vermögen verfügt und bereit ist, monatlich 220 Euro mehr zu zahlen als ein Mieter, besitzt nach 30 Jahren dafür aber auch eine Immobilie im Wert von nahezu einer Million Euro – und kann dauerhaft und sicher auf einem der angespanntesten Immobilienmärkte Deutschlands in einer Wohnung mit komfortabler Größe wohnen.</p>
<p>Datenbasis für die Berechnung der Kauf- und Mietpreise in den 79 größten deutschen Städten waren 163.300 Immobilien, die im Jahr 2017 auf immowelt.de inseriert wurden. Dabei wurden ausschließlich die Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise. Die Preise geben den Median, also den mittleren Wert der Angebotspreise der Immobilien, wieder. Die Mietpreise sind Nettokaltmieten bei Neuvermietung.</p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/wohneigentum-im-spannungsfeld-von-niedrigzinsen-hohen-preisen-und-politischen-hindernissen/">Wohneigentum im Spannungsfeld von Niedrigzinsen, hohen Preisen und politischen Hindernissen</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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