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	<title>Politik &#124; IWM-Aktuell</title>
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	<description>Nachrichten und Neuigkeiten rund um die Immobilienwirtschaft.</description>
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		<title>„Der bayerische Erfolgszug fährt mit Vollgas durch die Welt“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jens Tippel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 14:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gespräch mit „Immobilien Wirtschaft Bayern“ äußerte sich Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, zu seinen Ansichten rund um das Thema Heimat. Als designierter Ministerpräsident soll es zukünftig ein Anliegen bleiben, Bayern zukunftsfähig zu gestalten, ohne den Heimatbegriff außer Acht zu lassen. Herr Söder, Ihr Aufgabenbereich als Staatsminister widmet sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Gespräch mit „Immobilien Wirtschaft Bayern“ äußerte sich Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, zu seinen Ansichten rund um das Thema Heimat. Als designierter Ministerpräsident soll es zukünftig ein Anliegen bleiben, Bayern zukunftsfähig zu gestalten, ohne den Heimatbegriff außer Acht zu lassen. </strong></p>
<p><strong>Herr Söder, Ihr Aufgabenbereich als Staatsminister widmet sich den Finanzen, der Landesentwicklung und der Heimat. Welche Aufgaben umfasst Ihr Amt als Heimatminister? Welche Ziele sollte ein Heimatminister verfolgen?</strong></p>
<p>Unser oberstes Ziel sind gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Bayern – auf dem Land wie in den Großstädten. Dazu müssen wir den ländlichen Raum stärken und die Großstädte entschleunigen. Hierzu haben wir die Heimatstrategie entwickelt. Sie beinhaltet mehrere Bausteine: Mit der Behördenverlagerung haben wir die größte Regionalisierung von Verwaltung der letzten Jahrzehnte angestoßen. Wir haben ein 1,5 Milliarden schweres, deutschlandweit einzigartiges Breitbandförderprogramm aufgelegt. Unsere Gemeinden vor Ort unterstützen wir durch den Kommunalen Finanzausgleich, der jedes Jahr ein neues Rekordvolumen aufweist – zuletzt über neun Milliarden Euro. Und wir geben den Bürgermeistern vor Ort mehr Entscheidungsspielraum und damit mehr Entwicklungsmöglichkeiten, indem wir das Landesentwicklungsprogramm überarbeitet haben. Jede Region hat ihre Stärken, die wir betonen möchten.</p>
<p><strong>Was werden Sie aus der Funktion des Heimatministers für Ihr künftiges Amt als Ministerpräsident mitnehmen?</strong></p>
<p>In meiner Zeit als Finanz- und Heimatminister bin ich wirklich viel in Bayern herumgekommen, habe sehr viele Menschen getroffen, habe viel diskutiert, viele gute Ideen gehört, aber auch viele Herausforderungen aus erster Hand erfahren. Alle Erfahrungen zusammengefasst: Ganz Bayern ist stark und hat unglaubliches Potential. Jede Region hat große Stärken, aber auch teils spezielle Herausforderungen. Diese Stärken müssen wir fördern und die Herausforderungen zielgerichtet lösen. In den Ballungsräumen beispielsweise ist das Thema Wohnungsbau die wichtigste soziale Frage. Eine junge Familie hat dort große Schwierigkeiten, eine Wohnung zu finden. Es ist für sie nahezu ausgeschlossen, Wohneigentum zu erwerben. Hier müssen wir konsequent gegensteuern. Der bayerische Erfolgszug fährt mit Vollgas durch die Welt, aber einige kommen nicht ganz mit. Wir wollen dafür sorgen, dass wir in der Spur bleiben, aber die Geschwindigkeit so anpassen, dass wieder mehr einsteigen können.</p>
<p><strong>Was ist für Sie Heimat? Was verbinden Sie mit dem Heimatgefühl</strong>?</p>
<p>Heimat ist für mich der Ort, an dem ich mich zuhause fühle. Das ist in Deutschland Bayern und in Bayern ist es Nürnberg. Aber Heimat berührt alle Sinne: Das können Geräusche, Gerüche oder Geschmäcker sein – zum Beispiel geht mir bei „Drei im Weggla“ oder einem frischen Schäufele das Herz auf.</p>
<p><strong>Ist Europa für Sie Heimat?</strong></p>
<p>Ich bin überzeugter Europäer. Wir brauchen Europa als eine christlich-abendländisch geprägte Wertegemeinschaft. Nur gemeinsam können wir die globalen Herausforderungen meistern. Es ist daher wichtig, eine vernünftige Vision für Europa zu entwickeln, ohne eine Art „Superstaat Europa“ zu schaffen. Wir müssen uns unsere regionale Identität erhalten, mit unseren Traditionen und Werten. Nur so wird der Charme Europas, als starke Gemeinschaft von selbstbewussten Mitgliedern, erhalten bleiben.</p>
<p><strong>Sehen Sie den Heimatbegriff schwinden oder befindet er sich im Aufwind? Digitalisierung, Mobilität, Zuwanderung – bedroht das die Heimat und seine Menschen?</strong></p>
<p>In Zeiten der Globalisierung, in denen alles schneller, größer und unbeständiger wird, sehen sich die Menschen nach einem Ort der Sicherheit, der Geborgenheit, an dem sie sich auskennen. Heimat ist ein Gefühl, bei dem man weiß, wo man hingehört und wo man immer wieder gerne hin zurückkehrt. Wir Bayern waren schon immer sehr heimatverbunden. Wir pflegen unsere Traditionen mit Stolz, sind aber gleichzeitig aufgeschlossen und weltoffen. „Leben und leben lassen“ ist unser Motto. Digitalisierung und Heimat waren in Bayern nie ein Widerspruch. Edmund Stoiber hat den Begriff „Laptop und Lederhose“ geprägt. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Unsere Werte und Traditionen wollen wir nicht aufgeben – warum auch, es sind ja schließlich die schönsten der Welt.</p>
<p><strong>Was hat sich für Sie am Heimatbegriff in den vergangenen Jahren geändert?</strong></p>
<p>Der Begriff „Heimat“ betrifft heute wesentlich mehr Lebensbereiche als vor vielleicht noch 50 Jahren. Früher standen eher die nostalgischen Aspekte im Vordergrund – das, was auch Thema in klassischen Heimatfilmen ist. Heute geht es neben Traditionen und schönen Landschaften auch um die Weiterentwicklung der Heimat, zum Beispiel die Stärkung der ländlichen Räume, der Internetausbau, kurz: die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Heimat ist ganzheitlicher geworden – und dadurch stark ins Bewusstsein der Menschen gerückt. Jeder möchte doch, dass die eigene Heimat auch in Zukunft eine verlässliche und bekannte Heimat ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Fotonachweis: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat (Astrid Schmidhuber)</em></p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/der-bayerische-erfolgszug-faehrt-mit-vollgas-durch-die-welt/">„Der bayerische Erfolgszug fährt mit Vollgas durch die Welt“</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>„In Bayern geben wir Menschen Heimat“</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/in-bayern-geben-wir-menschen-heimat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Tippel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 13:37:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Oktober wird der neue bayerische Landtag gewählt. Natascha Kohnen, Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der SPD, wurde in der Presse bereits als „Die Anti-Söderin“ bezeichnet. Im Gespräch mit „Immobilien Wirtschaft Bayern“ bezieht Kohnen Stellung zu dieser Beschreibung, den kommenden Wahlen und – in Hinsicht auf das bayerische Jubiläumsjahr – dem Thema Heimat. Frau Kohnen, in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Oktober wird der neue bayerische Landtag gewählt. Natascha Kohnen, Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der SPD, wurde in der Presse bereits als „Die Anti-Söderin“ bezeichnet. Im Gespräch mit „Immobilien Wirtschaft Bayern“ bezieht Kohnen Stellung zu dieser Beschreibung, den kommenden Wahlen und – in Hinsicht auf das bayerische Jubiläumsjahr – dem Thema Heimat.</strong></p>
<p><strong>Frau Kohnen, in den vergangenen Wahlen, wie zuletzt bei der Bundestagswahl, steckte die SPD große Verluste ein. Sehen Sie für die kommende Landtagswahl in Bayern bessere Chancen für Ihre Partei?</strong></p>
<p>Na klar. Für die Landtagswahl kommt es darauf an, dass wir die Themen, die die Menschen bewegen, sachlich, ruhig und ernsthaft debattieren. Die Menschen müssen sich ihr Dach über dem Kopf leisten können. Familien wollen Arbeit, Beruf und Kinder unter einen Hut bekommen. Und in der Arbeitswelt zählen sichere Jobs, statt sich von einem Jahresvertrag zum nächsten zu hangeln. Mit diesen Themen gehen wir in die Auseinandersetzung bis zum Wahltag.</p>
<p><strong>Mit welchen immobilienpolitischen Themen gehen Sie in die Landtagswahl 2018?</strong></p>
<p>Bezahlbares Wohnen und Bauen ist mein Kernanliegen. Bund und Kommunen haben den Handlungsbedarf längst erkannt. Fest steht, der soziale Wohnungsbau muss wieder in Schwung kommen. Wir sehen allerdings, dass dort, wo die Bayerische Landesregierung gefordert ist, eine gewaltige Lücke klafft: Mittel wurden gekürzt und über 32.000 bezahlbare GBW-Wohnungen wurden an Spekulanten verschachert. Diesen Sündenfall kann der bayerische Finanzminister auch nicht wieder wettmachen, wenn er eine bayerische Wohnungsbaugenossenschaft gründen will, die 4.000 Wohnungen bis 2020 baut. Das ist ein Witz! Unser Dreiklang beim Wohnungsbau lautet: Bauland mobilisieren, Neubau voranbringen und in den Städten intelligent nachverdichten. Dabei müssen wir verhindern, dass die Umlage von Modernisierungskosten missbraucht wird, um Mieter loszuwerden. Deshalb senken wir die Umlage auf 8 Prozent und begrenzen die Mieterhöhung auf 3 Euro pro Quadratmeter in sechs Jahren. Außerdem unterstützen wir die Eigentumsbildung für Familien finanziell. Und wir schaffen für den freifinanzierten Wohnungsneubau im bezahlbaren Mietsegment steuerliche Anreize mit einer bis Ende des Jahres 2021 befristeten Sonderabschreibung.</p>
<p><strong>Durch energiepolitische Maßnahmen haben sich die Ausgaben im Wohnungsbau drastisch erhöht. Möchten Sie etwas dagegen tun?</strong></p>
<p>Die letzte Erhöhung der energetischen Anforderungen im Herbst 2013 wurde von der damaligen schwarz-gelben Bundesregierung beschlossen. Das SPD-geführte Umwelt- und Bauministerium hat sich dafür stark gemacht, einen neuen Weg zu gehen, mehr Klimaschutz im Gebäudebereich zu erreichen – aber nicht durch einfache Erhöhung der Anforderungen der Energieeinsparverordnung. Mehr Dichten und Dämmen heißt nicht mehr Klimaschutz im Gebäudebereich. Die SPD hat bessere Ideen. Wichtig ist die wirtschaftliche und sozialverträgliche Erreichung der Klimaschutzziele, wie sie die Innovationspartnerschaft von BMUB und wohnungswirtschaftlichen Verbänden verfolgt. Richtig ist: Dort, wo die SPD in Verantwortung ist, unterstützen wir den altersgerechten und energiesparenden Neu- und Umbau von Wohnungen. Die Bundesmittel, die die Länder für die soziale Wohnraumförderung erhalten, wurden unter dem SPD-geführten Bauministerium auf 1,5 Milliarden Euro verdreifacht. Für das energetische Bauen und Sanieren wurden 2 Milliarden Euro bereitgestellt.</p>
<p><strong>Wie muss ein Quartier für Sie beschaffen sein, damit es Heimat werden kann?</strong></p>
<p>Wichtig ist mir, dass Menschen nicht aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden. Wir dürfen unsere Dörfer nicht veröden lassen und die Innenstädte nicht den Topverdienern überlassen. Auch eine Krankenschwester und ein Polizist müssen sich die Miete leisten können, also genau die, die für unser Zusammenleben unverzichtbar sind. Denn Heimat ist doch vor allem Nachbarschaft, egal ob im Viertel oder im Dorf.</p>
<p><strong>Was hat sich für Sie am Heimatbegriff in den vergangenen Jahren geändert?</strong></p>
<p>Heimat ist etwas sehr Persönliches. Jeder von uns verbindet damit etwas Anderes. Heimat ist dort, wo du Freunde hast. Heimat bewahren bedeutet für mich, dass wir Arbeit, Bildung, Freizeit und Pflege dort ermöglichen, wo Menschen in Bayern leben wollen. Heimat bewahren heißt auch, dass der Zusammenhalt nicht verloren gehen darf. In Bayern geben wir Menschen Heimat. Dagegen versuchen die Nationalisten und Rechtspopulisten seit Jahren, den Heimatbegriff zu verengen auf Blut und Boden, auf Abgrenzung und Abschottung. Das kann nicht der Weg einer Exportnation wie Deutschland sein.</p>
<p><strong>Von der Süddeutschen Zeitung wurden Sie bereits zur „Die Anti-Söderin“ getauft, sozusagen ein Gegenpol zur CSU. Müssen wir mit einem harten Wahlkampf rechnen?</strong></p>
<p>Politik heißt Verantwortung. Ich erwarte eine ernsthafte, lösungsorientierte Auseinandersetzung statt Ego-Shows und Scheinlösungen. Ich setze auf einen anständigen Umgang miteinander. Wir brauchen in Bayern einen neuen, anderen politischen Stil. Das treibt mich um und dafür stehe ich ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Fotonachweis: Susie Knoll</em></p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/in-bayern-geben-wir-menschen-heimat/">„In Bayern geben wir Menschen Heimat“</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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