BFW Bayern im Gespräch mit Thomas Kreuzer (CSU)

Bayern wird nicht zubetoniert: Im Juni trafen sich der Vorstand und Mitglieder des BFW Bayern mit dem Vorsitzenden der CSU Fraktion im Bayerischen Landtag, Thomas Kreuzer, um über die akuten Herausforderungen im Wohnungsbau und Bestand zu sprechen. Ziel der Unternehmen im BFW Bayern ist: einer breiten Bevölkerungsschicht Wohnen zu ermöglichen. Eine Möglichkeit, um Entspannung auf dem Markt zu generieren, ist der Landesentwicklungsplan.

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Zusammenkunft im Bayerischen Landtag (von links): Christian Winkler, Artur Riedl, Dr. Matthias Ottmann, Thomas Kreuzer, Andreas Eisele, Mario Mühlbauer, Johann Thierer, Andreas Sieber, Michael Wallner und Patrick Slapal

Andreas Eisele eröffnete das Gespräch und bedankte sich für den Gesprächstermin. Christian Winkler, Schatzmeister des BFW Bayern und Geschäftsführer der BHB Bauträger GmbH Bayern stellte fest, dass die Gemeinden im Umland keine Erfahrung mit Fördermitteln haben. Es fehle in den Umlandgemeinden die politische Mehrheit, die für klare Strukturen sorgt. „Überzogene Energiestandards sind wie Autos mit fünf oder sieben Rädern – hybride Gebäude, die im Labor funktionieren, aber nicht in der Realität“, so Johann Thierer, Geschäftsführer der MTP Wohn- und Gewerbebau GmbH. Durch die ständige Wartung und Instandhaltung von technischem Ausbau steigen die Betriebskosten.

Wichtig sei auch die Bereitstellung von adäquatem Wohnraum für ältere Menschen in ihrem Lebensumfeld anzubieten. So wurden im Gesprächskreis verschiedene Umzugsmodelle und ihre Probleme angesprochen. Die Bayerische Bauordnung müsse hier neu aufgesetzt werden. Es braucht Mut vor den Kommunalparlamenten und der Bevölkerung. Doch gerade im Stadtgebiet München ist Nachverdichtung ein schwieriges Thema, denn die Infrastruktur kann den steigenden Verkehr nur noch bedingt auffangen. „Der mittlere Ring kann nicht um vier Spuren erweitert werden“, so der Fraktionsvorsitzende.

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Kreuzer zeigte sich sehr offen und bat um schriftliche Zusendung dieser Themen, die er an den entsprechenden Stellen einreichen will. Insgesamt nahm er sich fast zwei Stunden Zeit für die Anliegen der Bauträger und Bestandshalter des BFW Bayern.

Ein weiteres wichtiges Anliegen unserer Mitglieder war die Erbschaftsteuer. Am Folgetag veranstaltete der BFW Bayern gemeinsam mit dem BFW Bundesverband hierzu einen Arbeitskreis, über den wir in diesem Heft berichten.

Bildnachweis: BFW Bayern

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