Einzigartige Atmosphäre im revitalisierten Industriebau aus der Gründerzeit

In den Backsteingemäuern einer ehemaligen Pflugfabrik haben die Unternehmer Michael Haiser und Peter Lampart eine Plattform für einzigartige Events, die Autoindustrie, Firmen, Kultur und Gastronomie geschaffen. Der gemeinsame Nenner: Leidenschaft fürs Automobil.

Auf vier Stockwerken und insgesamt 4400 Quadratmetern wurde in 18 Monaten Bauzeit Platz für 120 Oldtimer und zehn Event Spaces geschaffen. An der Südseite des Gebäudes thront einer der höchsten gläsernen Außen-Autoaufzüge Deutschlands.

Auf hohem Niveau

Michael Haiser, Gründer und Geschäftsführer der CONTAINERWERK eins GmbH, ein Unternehmen, das Wohnraum aus ausgedienten Seefrachtcontainern schafft, und der Göppinger Bauunternehmer Peter Lampart haben das Eislinger Zweigwerk aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Oldtimerstellplätze, Kulturveranstaltungen, Ausstellungen, Firmenevents, private Feiern oder ein Sonntagsbrunch für die ganze Familie – das Konzept ist ebenso einzigartig wie vielseitig. „So eine Plattform gibt es nicht mal in Berlin oder Stuttgart“, freut sich Haiser.

Für die neuen Zwecke wurde das historische Fabrikgebäude komplett ausgebeint – seinen Charme hat es dabei nicht verloren. „Die Grundsubstanz des Gebäudes ist hervorragend. Besonders die dicken Backsteinmauern sind in einem tollen Zustand“, erklärt Haiser. Darüber hinaus verleihen Holzbalken und Stahlträger dem Gebäude trotz moderner Nutzung ein nostalgisches Flair. Um das zu unterstreichen, wurden außerdem neue Rundbogenfenster eingebaut und das Holz der Decke freigelegt.

Zu den architektonischen Highlights des Zweigwerks N°11 gehört zweifelsohne auch der gläserne Autoaufzug an der Südseite des Gebäudes, der die Oldtimer in die oberen Stockwerke befördert. Auf den höchsten Punkt der Konstruktion wurde außerdem ein komplett verglaster Raum gesetzt, der einen fantastischen Rundumblick auf das Filstal und die Schwäbische Alb ermöglicht.

Leidenschaft fürs Automobil

Während die oberen beiden Etagen ausschließlich den Fahrzeugen und ihren Besitzern vorbehalten sind, gleicht die erste Etage einer Ausstellungshalle. Wechselndes Mobiliar sorgt dafür, dass der Raum zwischen den Stellplätzen für Tagungen und Events genutzt werden kann. Durch ein gläsernes Atrium gelangen die Gäste ins Erdgeschoss, indem der größte der insgesamt zehn Event Spaces Platz für verschiedene Veranstaltungsformate bereithält.  

Auch in der Ausstattung spiegelt sich das nostalgische Flair der Architektur wider: Kaminfeuer, ein Loungebereich und warme Farben laden zum Verweilen ein.

Geschichte und Ausblick

Ursprünglich erbaut wurden die ehemaligen Fabrikhallen im Jahr 1907 vom Landmaschinenbauer August Ventzki. Bis 1986 wurden in dem Industriebau erst Pflüge und später motorbetriebene Gartengeräte hergestellt, ehe der Betrieb eingestellt wurde. Seit 2016 wurde das leer stehende Gebäude in liebevoller Detailarbeit revitalisiert. 2018 geht der spektakuläre Umbau weiter. „Eine befahrbare Dachterrasse und ein Container-Hotel sind bereits in Planung“, erklärt Haiser.

www.zweigwerk11.de

Fotonachweis: Zweigwerk N°11

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