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	<title>Heimat &#124; IWM-Aktuell</title>
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	<description>Nachrichten und Neuigkeiten rund um die Immobilienwirtschaft.</description>
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		<title>Immobilienerbschaften nehmen zu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Achim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2018 12:00:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wohneigentum ist für viele Deutsche Alters- und Generationenvorsorge zugleich. Prognosen zufolge werden 46 Prozent der Immobilienbesitzer ihr Objekt in den nächsten Jahren vererben – eine Steigerung um zehn Prozent seit der letzten Erhebung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) im Jahr 2001. &#160;90 Prozent der Deutschen, die Wohneigentum besitzen oder dies anstreben, nennen als Hauptgrund [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wohneigentum ist für viele Deutsche Alters- und Generationenvorsorge zugleich. Prognosen zufolge werden 46 Prozent der Immobilienbesitzer ihr Objekt in den nächsten Jahren vererben – eine Steigerung um zehn Prozent seit der letzten Erhebung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) im Jahr 2001.</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong>90 Prozent der Deutschen, die Wohneigentum besitzen oder dies anstreben, nennen als Hauptgrund dafür die Altersvorsorge. Statt Miete zu zahlen, sparen Eigentümer für sich selbst. Zudem können sie das eigene Zuhause schon ab dem Tag des Einzugs genießen und nicht erst im Rentenalter. „Die meisten sehen ihr Eigenheim aber nicht nur als Sicherheit fürs Alter an, sondern auch als einen Vermögenswert, den sie später an ihre Kinder oder Enkelkinder weitergeben können und möchten“, sagt Sven Schüler von der LBS. So halten dem aktuellen Kantar TNS Trendindikator zufolge 72 Prozent der Familien mit Kindern Haus- und Grundbesitz für die beste Anlageform. Ein möglicher weiterer Anreiz zur gelebten Generationenvorsorge mit Immobilien: Wohneigentum ist die einzige Vorsorgeform, die unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei an Partner, Kinder und Enkel vererbt oder verschenkt werden kann.</p>
<p><img title="IWM-Aktuell LBS_Infodienst_09-2018_GRAFIK_press_teaser-300x213 Immobilienerbschaften nehmen zu Aktuelles Allgemein Aus der Branche  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungsmarkt Wohnungsbau Wohnraum Wohnkomfort Wohnen in der Zukunft Wohnen Wohneigentum Investmentmarkt Immobilienwirtschaft Immobilienverwaltung Immobilienmarkt Immobilienerbschaft Immobilienbranche Immobilien Heimat Digitalisierung Digitale Transformation Altersvorsorge "fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2451" src="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/LBS_Infodienst_09-2018_GRAFIK_press_teaser-300x213.jpg" alt="IWM-Aktuell LBS_Infodienst_09-2018_GRAFIK_press_teaser-300x213 Immobilienerbschaften nehmen zu Aktuelles Allgemein Aus der Branche  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungsmarkt Wohnungsbau Wohnraum Wohnkomfort Wohnen in der Zukunft Wohnen Wohneigentum Investmentmarkt Immobilienwirtschaft Immobilienverwaltung Immobilienmarkt Immobilienerbschaft Immobilienbranche Immobilien Heimat Digitalisierung Digitale Transformation Altersvorsorge " data-wp-pid="2451" width="591" height="420" srcset="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/LBS_Infodienst_09-2018_GRAFIK_press_teaser-300x213.jpg 300w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/LBS_Infodienst_09-2018_GRAFIK_press_teaser-768x545.jpg 768w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/LBS_Infodienst_09-2018_GRAFIK_press_teaser-800x567.jpg 800w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/LBS_Infodienst_09-2018_GRAFIK_press_teaser.jpg 1024w" sizes="(max-width: 591px) 100vw, 591px" /></p>
<p>Im Zeitraum von 2001 bis 2010 hat mehr als jeder dritte Erblasser (36 %) eine Immobilie an seine Erben weitergegeben, wie eine Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) zeigt. In Zukunft könnte die Bedeutung von Immobilien in Nachlässen sogar noch weiter zunehmen: Der Anteil von Immobilienübertragungen an der Gesamterbmasse soll der Prognose des DIA zufolge bis 2024 um 10 Prozent auf 46 Prozent ansteigen.</p>
<p>„Wer in den eigenen vier Wänden leben möchte, sollte in erster Linie selbst die Initiative ergreifen und privat vorsorgen, anstatt auf eine Erbschaft zu bauen“, rät der LBS-Experte. „Um aus eigener Kraft Wohneigentum erwerben zu können, ist es unerlässlich, rechtzeitig Eigenkapital aufzubauen. Ein Bausparvertrag hilft dabei. Gleichzeitig garantiert das Bauspardarlehen die bei Vertragsabschluss festgelegten Finanzierungskonditionen über die gesamte Laufzeit“, so Schüler.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildnachweis: LBS, iStock</p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/immobilienerbschaften-nehmen-zu/">Immobilienerbschaften nehmen zu</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Stuttgart bekommt Gesundheitscampus!</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/stuttgart-bekommt-gesundheitscampus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina Grill]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2018 12:36:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Früher war Bad Cannstatt als Ort der Gesundheit weltbekannt – heute bekommt die Landeshauptstadt Stuttgart einen Gesundheitscampus. Das Konzept: Zwischen den Mineralbädern Berg und Leuze soll auf fast 3000m² der Gesundheitscampus Berg entstehen. Er ist ein Kompetenzzentrum für Gesundheit und Wohlbefinden und soll die Gesundheitsförderung der Bürger auf ein neues Niveau heben. Der Cannstatter Projektentwickler [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Früher war Bad Cannstatt als Ort der Gesundheit weltbekannt – heute bekommt die Landeshauptstadt Stuttgart einen Gesundheitscampus. Das Konzept: Zwischen den Mineralbädern Berg und Leuze soll auf fast 3000m² der Gesundheitscampus Berg entstehen. Er ist ein Kompetenzzentrum für Gesundheit und Wohlbefinden und soll die Gesundheitsförderung der Bürger auf ein neues Niveau heben. Der Cannstatter Projektentwickler PlanQuadrat Stuttgart und das Architekturbüro blocher partners haben von der Stadt eine Option zur Weiterentwicklung erhalten und der Baubeginn ist für den Sommer 2019 geplant.</strong></p>
<p>Schon die Römer kannten Bad Cannstatt als einen Ort der Gesundheit und der Erholung – schließlich sprudelte dort bereits damals das zweitgrößte Mineralwasservorkommen Europas. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war der Ort über die deutschen Grenzen hinaus als Kurort bekannt. Die Industrialisierung änderte schließlich alles und formte die Stadt, die wir heute kennen – doch ein neues Konzept verspricht, einen Teil des alten Bad Cannstatts wieder aufleben zu lassen. Denn zwischen dem Schloss Rosenstein und der Villa Berg, in direkter Nähe zu den Mineralbädern Berg und Leuze, ist ein einzigartiges Projekt in Planung, das die Geschichte des Ortes aufgreift und in seinen Kern übernimmt: der Gesundheitscampus Berg.</p>
<p>Der Gesundheitscampus wird in einem Gebäudeensemble mit drei Bauteilen und auf ca. 5000m² Nutzfläche unterschiedlichste Konzepte und Elemente der Präventivmedizin und der medizinischen Rehabilitation in sich vereinen sowie Möglichkeit und Raum für einen bewussten Rückzug aus dem Alltag bieten.</p>
<p><img title="IWM-Aktuell PM-PlanQuadrat-Stuttgart_Stuttgart-bekommt-Gesundheitscampus_Städtebauliches-Konzept-300x178 Stuttgart bekommt Gesundheitscampus! Aktuelles Allgemein Aus der Branche Baden-Württemberg  Wohnungswirtschaft Stuttgart Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilien Heimat Gesundheitsförderung Gesundheitscampus Gesundheit Baden-Württemberg Bad Cannstatt "decoding="async" class="wp-image-1559 aligncenter" src="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/05/PM-PlanQuadrat-Stuttgart_Stuttgart-bekommt-Gesundheitscampus_Städtebauliches-Konzept-300x178.jpg" alt="IWM-Aktuell PM-PlanQuadrat-Stuttgart_Stuttgart-bekommt-Gesundheitscampus_Städtebauliches-Konzept-300x178 Stuttgart bekommt Gesundheitscampus! Aktuelles Allgemein Aus der Branche Baden-Württemberg  Wohnungswirtschaft Stuttgart Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilien Heimat Gesundheitsförderung Gesundheitscampus Gesundheit Baden-Württemberg Bad Cannstatt " width="654" height="388" data-wp-pid="1559" srcset="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/05/PM-PlanQuadrat-Stuttgart_Stuttgart-bekommt-Gesundheitscampus_Städtebauliches-Konzept-300x178.jpg 300w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/05/PM-PlanQuadrat-Stuttgart_Stuttgart-bekommt-Gesundheitscampus_Städtebauliches-Konzept-768x457.jpg 768w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/05/PM-PlanQuadrat-Stuttgart_Stuttgart-bekommt-Gesundheitscampus_Städtebauliches-Konzept-800x476.jpg 800w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/05/PM-PlanQuadrat-Stuttgart_Stuttgart-bekommt-Gesundheitscampus_Städtebauliches-Konzept.jpg 1024w" sizes="(max-width: 654px) 100vw, 654px" />Nicht nur in der Gesundheitsförderung wird nun eine lange bestehende Lücke geschlossen: Seit die Stadt Stuttgart das Mineralbad Berg vor 13 Jahren gekauft hat, wurden auf den freien Flächen drei verschiedene Projekte – unter anderem hochpreisiger Hotel- und Wohnungsbau – geplant, die aus unterschiedlichen Gründen scheiterten. Um endlich ein fundiertes und umfassendes Konzept zu erhalten, lobte die Landeshauptstadt im Jahr 2016 einen Investorenwettbewerb zur Nutzung des fast 3000m² großen Grundstücks aus, den der Projektentwickler PlanQuadrat gemeinsam mit dem renommierten Architekturbüro blocher partners für sich entscheiden konnte. Seither befindet sich das Projekt in der Entwicklung und PlanQuadrat führt Gespräche mit möglichen Betreibern und Mietern. Der Baubeginn ist im Sommer 2019 geplant und bereits Anfang 2021 soll der Gesundheitscampus Berg fertiggestellt werden.</p>
<p>Seine Einbettung in ein umfassendes städtebauliches Konzept garantiert ein harmonisches und schlüssiges Gesamtergebnis. Denn zwischen Bad Berg und Leuze entsteht eine grüne Verbindung, die ganz im Gedanken der Gesundheitsförderung und der Entschleunigung steht. Die ruhige und grüne Lage hat jedoch nichts von Abgeschiedenheit: Schließlich liegen sowohl der Gesundheitscampus Berg als auch die im Umfeld entstehenden tausend Wohnungen und Arbeitsplätze in direkter Nähe zum Stuttgarter Hauptbahnhof und der Innenstadt mit all ihren Angeboten. So bietet der Gesundheitscampus Berg dem Nutzer die Möglichkeit zum völligen Rückzug ins Grüne und Fokus auf sich selbst, während ihm gleichzeitig die kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe einer Großstadt offenstehen.</p>
<p>Bilder: Blocher Partners</p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/stuttgart-bekommt-gesundheitscampus/">Stuttgart bekommt Gesundheitscampus!</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>„Der bayerische Erfolgszug fährt mit Vollgas durch die Welt“</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/der-bayerische-erfolgszug-faehrt-mit-vollgas-durch-die-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Tippel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 14:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gespräch mit „Immobilien Wirtschaft Bayern“ äußerte sich Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, zu seinen Ansichten rund um das Thema Heimat. Als designierter Ministerpräsident soll es zukünftig ein Anliegen bleiben, Bayern zukunftsfähig zu gestalten, ohne den Heimatbegriff außer Acht zu lassen. Herr Söder, Ihr Aufgabenbereich als Staatsminister widmet sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Gespräch mit „Immobilien Wirtschaft Bayern“ äußerte sich Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, zu seinen Ansichten rund um das Thema Heimat. Als designierter Ministerpräsident soll es zukünftig ein Anliegen bleiben, Bayern zukunftsfähig zu gestalten, ohne den Heimatbegriff außer Acht zu lassen. </strong></p>
<p><strong>Herr Söder, Ihr Aufgabenbereich als Staatsminister widmet sich den Finanzen, der Landesentwicklung und der Heimat. Welche Aufgaben umfasst Ihr Amt als Heimatminister? Welche Ziele sollte ein Heimatminister verfolgen?</strong></p>
<p>Unser oberstes Ziel sind gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Bayern – auf dem Land wie in den Großstädten. Dazu müssen wir den ländlichen Raum stärken und die Großstädte entschleunigen. Hierzu haben wir die Heimatstrategie entwickelt. Sie beinhaltet mehrere Bausteine: Mit der Behördenverlagerung haben wir die größte Regionalisierung von Verwaltung der letzten Jahrzehnte angestoßen. Wir haben ein 1,5 Milliarden schweres, deutschlandweit einzigartiges Breitbandförderprogramm aufgelegt. Unsere Gemeinden vor Ort unterstützen wir durch den Kommunalen Finanzausgleich, der jedes Jahr ein neues Rekordvolumen aufweist – zuletzt über neun Milliarden Euro. Und wir geben den Bürgermeistern vor Ort mehr Entscheidungsspielraum und damit mehr Entwicklungsmöglichkeiten, indem wir das Landesentwicklungsprogramm überarbeitet haben. Jede Region hat ihre Stärken, die wir betonen möchten.</p>
<p><strong>Was werden Sie aus der Funktion des Heimatministers für Ihr künftiges Amt als Ministerpräsident mitnehmen?</strong></p>
<p>In meiner Zeit als Finanz- und Heimatminister bin ich wirklich viel in Bayern herumgekommen, habe sehr viele Menschen getroffen, habe viel diskutiert, viele gute Ideen gehört, aber auch viele Herausforderungen aus erster Hand erfahren. Alle Erfahrungen zusammengefasst: Ganz Bayern ist stark und hat unglaubliches Potential. Jede Region hat große Stärken, aber auch teils spezielle Herausforderungen. Diese Stärken müssen wir fördern und die Herausforderungen zielgerichtet lösen. In den Ballungsräumen beispielsweise ist das Thema Wohnungsbau die wichtigste soziale Frage. Eine junge Familie hat dort große Schwierigkeiten, eine Wohnung zu finden. Es ist für sie nahezu ausgeschlossen, Wohneigentum zu erwerben. Hier müssen wir konsequent gegensteuern. Der bayerische Erfolgszug fährt mit Vollgas durch die Welt, aber einige kommen nicht ganz mit. Wir wollen dafür sorgen, dass wir in der Spur bleiben, aber die Geschwindigkeit so anpassen, dass wieder mehr einsteigen können.</p>
<p><strong>Was ist für Sie Heimat? Was verbinden Sie mit dem Heimatgefühl</strong>?</p>
<p>Heimat ist für mich der Ort, an dem ich mich zuhause fühle. Das ist in Deutschland Bayern und in Bayern ist es Nürnberg. Aber Heimat berührt alle Sinne: Das können Geräusche, Gerüche oder Geschmäcker sein – zum Beispiel geht mir bei „Drei im Weggla“ oder einem frischen Schäufele das Herz auf.</p>
<p><strong>Ist Europa für Sie Heimat?</strong></p>
<p>Ich bin überzeugter Europäer. Wir brauchen Europa als eine christlich-abendländisch geprägte Wertegemeinschaft. Nur gemeinsam können wir die globalen Herausforderungen meistern. Es ist daher wichtig, eine vernünftige Vision für Europa zu entwickeln, ohne eine Art „Superstaat Europa“ zu schaffen. Wir müssen uns unsere regionale Identität erhalten, mit unseren Traditionen und Werten. Nur so wird der Charme Europas, als starke Gemeinschaft von selbstbewussten Mitgliedern, erhalten bleiben.</p>
<p><strong>Sehen Sie den Heimatbegriff schwinden oder befindet er sich im Aufwind? Digitalisierung, Mobilität, Zuwanderung – bedroht das die Heimat und seine Menschen?</strong></p>
<p>In Zeiten der Globalisierung, in denen alles schneller, größer und unbeständiger wird, sehen sich die Menschen nach einem Ort der Sicherheit, der Geborgenheit, an dem sie sich auskennen. Heimat ist ein Gefühl, bei dem man weiß, wo man hingehört und wo man immer wieder gerne hin zurückkehrt. Wir Bayern waren schon immer sehr heimatverbunden. Wir pflegen unsere Traditionen mit Stolz, sind aber gleichzeitig aufgeschlossen und weltoffen. „Leben und leben lassen“ ist unser Motto. Digitalisierung und Heimat waren in Bayern nie ein Widerspruch. Edmund Stoiber hat den Begriff „Laptop und Lederhose“ geprägt. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Unsere Werte und Traditionen wollen wir nicht aufgeben – warum auch, es sind ja schließlich die schönsten der Welt.</p>
<p><strong>Was hat sich für Sie am Heimatbegriff in den vergangenen Jahren geändert?</strong></p>
<p>Der Begriff „Heimat“ betrifft heute wesentlich mehr Lebensbereiche als vor vielleicht noch 50 Jahren. Früher standen eher die nostalgischen Aspekte im Vordergrund – das, was auch Thema in klassischen Heimatfilmen ist. Heute geht es neben Traditionen und schönen Landschaften auch um die Weiterentwicklung der Heimat, zum Beispiel die Stärkung der ländlichen Räume, der Internetausbau, kurz: die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Heimat ist ganzheitlicher geworden – und dadurch stark ins Bewusstsein der Menschen gerückt. Jeder möchte doch, dass die eigene Heimat auch in Zukunft eine verlässliche und bekannte Heimat ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Fotonachweis: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat (Astrid Schmidhuber)</em></p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/der-bayerische-erfolgszug-faehrt-mit-vollgas-durch-die-welt/">„Der bayerische Erfolgszug fährt mit Vollgas durch die Welt“</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>„In Bayern geben wir Menschen Heimat“</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/in-bayern-geben-wir-menschen-heimat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Tippel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 13:37:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Oktober wird der neue bayerische Landtag gewählt. Natascha Kohnen, Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der SPD, wurde in der Presse bereits als „Die Anti-Söderin“ bezeichnet. Im Gespräch mit „Immobilien Wirtschaft Bayern“ bezieht Kohnen Stellung zu dieser Beschreibung, den kommenden Wahlen und – in Hinsicht auf das bayerische Jubiläumsjahr – dem Thema Heimat. Frau Kohnen, in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Oktober wird der neue bayerische Landtag gewählt. Natascha Kohnen, Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der SPD, wurde in der Presse bereits als „Die Anti-Söderin“ bezeichnet. Im Gespräch mit „Immobilien Wirtschaft Bayern“ bezieht Kohnen Stellung zu dieser Beschreibung, den kommenden Wahlen und – in Hinsicht auf das bayerische Jubiläumsjahr – dem Thema Heimat.</strong></p>
<p><strong>Frau Kohnen, in den vergangenen Wahlen, wie zuletzt bei der Bundestagswahl, steckte die SPD große Verluste ein. Sehen Sie für die kommende Landtagswahl in Bayern bessere Chancen für Ihre Partei?</strong></p>
<p>Na klar. Für die Landtagswahl kommt es darauf an, dass wir die Themen, die die Menschen bewegen, sachlich, ruhig und ernsthaft debattieren. Die Menschen müssen sich ihr Dach über dem Kopf leisten können. Familien wollen Arbeit, Beruf und Kinder unter einen Hut bekommen. Und in der Arbeitswelt zählen sichere Jobs, statt sich von einem Jahresvertrag zum nächsten zu hangeln. Mit diesen Themen gehen wir in die Auseinandersetzung bis zum Wahltag.</p>
<p><strong>Mit welchen immobilienpolitischen Themen gehen Sie in die Landtagswahl 2018?</strong></p>
<p>Bezahlbares Wohnen und Bauen ist mein Kernanliegen. Bund und Kommunen haben den Handlungsbedarf längst erkannt. Fest steht, der soziale Wohnungsbau muss wieder in Schwung kommen. Wir sehen allerdings, dass dort, wo die Bayerische Landesregierung gefordert ist, eine gewaltige Lücke klafft: Mittel wurden gekürzt und über 32.000 bezahlbare GBW-Wohnungen wurden an Spekulanten verschachert. Diesen Sündenfall kann der bayerische Finanzminister auch nicht wieder wettmachen, wenn er eine bayerische Wohnungsbaugenossenschaft gründen will, die 4.000 Wohnungen bis 2020 baut. Das ist ein Witz! Unser Dreiklang beim Wohnungsbau lautet: Bauland mobilisieren, Neubau voranbringen und in den Städten intelligent nachverdichten. Dabei müssen wir verhindern, dass die Umlage von Modernisierungskosten missbraucht wird, um Mieter loszuwerden. Deshalb senken wir die Umlage auf 8 Prozent und begrenzen die Mieterhöhung auf 3 Euro pro Quadratmeter in sechs Jahren. Außerdem unterstützen wir die Eigentumsbildung für Familien finanziell. Und wir schaffen für den freifinanzierten Wohnungsneubau im bezahlbaren Mietsegment steuerliche Anreize mit einer bis Ende des Jahres 2021 befristeten Sonderabschreibung.</p>
<p><strong>Durch energiepolitische Maßnahmen haben sich die Ausgaben im Wohnungsbau drastisch erhöht. Möchten Sie etwas dagegen tun?</strong></p>
<p>Die letzte Erhöhung der energetischen Anforderungen im Herbst 2013 wurde von der damaligen schwarz-gelben Bundesregierung beschlossen. Das SPD-geführte Umwelt- und Bauministerium hat sich dafür stark gemacht, einen neuen Weg zu gehen, mehr Klimaschutz im Gebäudebereich zu erreichen – aber nicht durch einfache Erhöhung der Anforderungen der Energieeinsparverordnung. Mehr Dichten und Dämmen heißt nicht mehr Klimaschutz im Gebäudebereich. Die SPD hat bessere Ideen. Wichtig ist die wirtschaftliche und sozialverträgliche Erreichung der Klimaschutzziele, wie sie die Innovationspartnerschaft von BMUB und wohnungswirtschaftlichen Verbänden verfolgt. Richtig ist: Dort, wo die SPD in Verantwortung ist, unterstützen wir den altersgerechten und energiesparenden Neu- und Umbau von Wohnungen. Die Bundesmittel, die die Länder für die soziale Wohnraumförderung erhalten, wurden unter dem SPD-geführten Bauministerium auf 1,5 Milliarden Euro verdreifacht. Für das energetische Bauen und Sanieren wurden 2 Milliarden Euro bereitgestellt.</p>
<p><strong>Wie muss ein Quartier für Sie beschaffen sein, damit es Heimat werden kann?</strong></p>
<p>Wichtig ist mir, dass Menschen nicht aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden. Wir dürfen unsere Dörfer nicht veröden lassen und die Innenstädte nicht den Topverdienern überlassen. Auch eine Krankenschwester und ein Polizist müssen sich die Miete leisten können, also genau die, die für unser Zusammenleben unverzichtbar sind. Denn Heimat ist doch vor allem Nachbarschaft, egal ob im Viertel oder im Dorf.</p>
<p><strong>Was hat sich für Sie am Heimatbegriff in den vergangenen Jahren geändert?</strong></p>
<p>Heimat ist etwas sehr Persönliches. Jeder von uns verbindet damit etwas Anderes. Heimat ist dort, wo du Freunde hast. Heimat bewahren bedeutet für mich, dass wir Arbeit, Bildung, Freizeit und Pflege dort ermöglichen, wo Menschen in Bayern leben wollen. Heimat bewahren heißt auch, dass der Zusammenhalt nicht verloren gehen darf. In Bayern geben wir Menschen Heimat. Dagegen versuchen die Nationalisten und Rechtspopulisten seit Jahren, den Heimatbegriff zu verengen auf Blut und Boden, auf Abgrenzung und Abschottung. Das kann nicht der Weg einer Exportnation wie Deutschland sein.</p>
<p><strong>Von der Süddeutschen Zeitung wurden Sie bereits zur „Die Anti-Söderin“ getauft, sozusagen ein Gegenpol zur CSU. Müssen wir mit einem harten Wahlkampf rechnen?</strong></p>
<p>Politik heißt Verantwortung. Ich erwarte eine ernsthafte, lösungsorientierte Auseinandersetzung statt Ego-Shows und Scheinlösungen. Ich setze auf einen anständigen Umgang miteinander. Wir brauchen in Bayern einen neuen, anderen politischen Stil. Das treibt mich um und dafür stehe ich ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Fotonachweis: Susie Knoll</em></p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/in-bayern-geben-wir-menschen-heimat/">„In Bayern geben wir Menschen Heimat“</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Blick nach &#8230;Würzburg</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/blick-nach-wuerzburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Tippel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 13:29:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die „Immobilien Wirtschaft Bayern“ richtet in dieser Rubrik den Blick jeweils in eine der vielfältigen Städte und Gemeinden Bayerns. In dieser Ausgabe wird Würzburg ins Auge gefasst: Einblicke in die Stadt am Main gewährt Oberbürgermeister Christian Schuchardt. Herr Schuchardt, von welchen Standortfaktoren profitieren Würzburger Unternehmen? Würzburg liegt verkehrlich sehr gut angebunden im Herzen Deutschlands und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die „Immobilien Wirtschaft Bayern“ richtet in dieser Rubrik den Blick jeweils in eine der vielfältigen Städte und Gemeinden Bayerns. In dieser Ausgabe wird Würzburg ins Auge gefasst: Einblicke in die Stadt am Main gewährt Oberbürgermeister Christian Schuchardt.</strong></p>
<p><img title="IWM-Aktuell BFW_0118_Blick-nach…_1-1-300x200 Blick nach ...Würzburg Aktuelles Bayern  Würzburg Wohnungswirtschaft Wohnraum Städtebau Quartiersentwicklung Interview Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilien Heimat Bayern "decoding="async" class="size-medium wp-image-1350 alignleft" src="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/03/BFW_0118_Blick-nach…_1-1-300x200.jpg" alt="IWM-Aktuell BFW_0118_Blick-nach…_1-1-300x200 Blick nach ...Würzburg Aktuelles Bayern  Würzburg Wohnungswirtschaft Wohnraum Städtebau Quartiersentwicklung Interview Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilien Heimat Bayern " width="300" height="200" data-wp-pid="1350" srcset="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/03/BFW_0118_Blick-nach…_1-1-300x200.jpg 300w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/03/BFW_0118_Blick-nach…_1-1-768x512.jpg 768w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/03/BFW_0118_Blick-nach…_1-1-800x533.jpg 800w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/03/BFW_0118_Blick-nach…_1-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>Herr Schuchardt, von welchen Standortfaktoren profitieren Würzburger Unternehmen?</strong></p>
<p>Würzburg liegt verkehrlich sehr gut angebunden im Herzen Deutschlands und Europas. Der Studierendenanteil ist auf Spitzenniveau. Drei Hochschulen, eine beeindruckende Palette an Forschungsinstitutionen und Würzburgs Schullandschaft sorgen für gut ausgebildete Fachkräfte in vielen Branchen. Eine innovative und vernetzte Gründerszene hat dies längst – auch international – als Standortvorteil erkannt. Die hohe Lebensqualität und zahlreiche kulturelle Angebote freuen Mitarbeiter und Tagungsgäste nach Feierabend.</p>
<p><strong>Rund um das Thema Wohnraum gibt es in Bayern unterschiedliche Herausforderungen. Was beschäftigt Sie in Würzburg?</strong></p>
<p>Würzburg ist eine wachsende Stadt mit einem Wohnraumbedarf von 6.400 bis 9.400 weiteren Wohneinheiten bis 2030. Wir müssen neuen Wohnraum schaffen. Wir setzen dabei auf Innenentwicklung und gezielte Arrondierungen. Neben bedarfsgerechten Angeboten für alle Zielgruppen ist vor allem die Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnraum die große Herausforderung.</p>
<p><strong>Können Sie ein Beispiel einer gelungenen Quartiersentwicklung der Stadt Würzburg nennen?</strong></p>
<p>Eine besonders gelungene Quartiersentwicklung stellt die Zellerau im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ dar. Durch unsere quartiersstärkenden Maßnahmen (Grünflächenvernetzung, Jugendzentrum, Platzgestaltungen etc.) wurde auch qualitätsvoller privater Wohnungsbau initiiert: Mit dem Bürgerbräu-Areal entstand – ebenfalls getragen durch private Investoren – ein gewerblicher und kreativer Ort, dessen Mix für Würzburg und das Umland attraktiv ist.</p>
<p><strong>Welche besonderen städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen hat die Stadt Würzburg in den nächsten Jahren geplant?</strong></p>
<p>Die Konversionsfläche Hubland: Innovative Architektur, die Ressourcen schont, sozial verträglicher Wohnungsbau in hochwertigen Wohnquartieren, ein kulturelles Stadtteilzentrum, dessen Herz ein grüner Park ist, hochmoderne Mobilitätsangebote – hier ist bereits viel entstanden. Dieses Jahr findet dort die Landesgartenschau statt. Nach der Gartenschau werden weitere Quartiere entwickelt. Das Gelände stellt mit rund 2.000 neuen Wohneinheiten den Wohnungsbauschwerpunkt der Stadt dar.</p>
<p><strong>Die Stadt Würzburg ist mit einem hohen Stickstoffdioxid-Ausstoß durch den Pendlerverkehr belastet. Welche Alternativ-Mobilitätskonzepte schlagen Sie vor? Ist die Elektromobilität die Lösung für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung sowohl für die Stadt als auch die Region Würzburg?</strong></p>
<p>Elektromobilität ist ein Baustein – wichtig ist aber ein ganzheitlicher Ansatz unter Einbindung des Umweltverbunds sowie der Digitalisierung und innovativer urbaner Logistik. Aktuell erarbeiten wir hierfür mit dem Green-City Plan ein umfassendes Mobilitätskonzept, mit nachhaltigen Lösungen zur Verbesserung der Verkehrs- und damit Luftsituation.</p>
<p><strong>Der Freistaat Bayern feiert im Jahr 2018 sein 100-jähriges-Bestehen. Wie feiert das Würzburg?</strong></p>
<p>Beabsichtigt ist von Seiten unseres Stadtarchivs Ende Oktober/Anfang November 2018 eine Ausstellung zum Übergang von der Monarchie zur Republik zu zeigen, die von einem kleinen Vortragsprogramm begleitet sein soll. Im April 2019 soll dann die Ausstellung nach Möglichkeit – verbunden mit einer kleinen Buchpräsentation – mit Blick auf die kurzlebige Würzburger Räterepublik und deren Niederschlagung noch einmal in der Residenz gezeigt werden. Darüber hinaus ist für den 11. November 2018 eine städtische Feier im Rathaus zur Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkriegs und den Zeitenwechsel vor 100 Jahren vorgesehen.</p>
<p><strong>Was macht Ihre Stadt zu etwas ganz Besonderem?</strong></p>
<p>Würzburg ist mit Blick auf das Durchschnittsalter eine sehr junge Stadt, bietet aber meines Erachtens allen Generationen eine hohe Lebensqualität. Romantisch am Main gelegen, von Weinbergen umgeben, finden sich in malerischer und historischer Kulisse das ganze Jahr über Anlässe für Feiern und kulturelle Highlights – vom Mozartfest in der Residenz bis zum Brückenschoppen auf der Alten Mainbrücke.</p>
<p><strong>Was ist für Sie Heimat? Was verbinden Sie mit dem Heimatbegriff?</strong></p>
<p>Es gibt sehr viele Versuche „Heimat“ zu definieren. Würzburg ist stolz vielen Menschen unabhängig von Herkunft, Religion oder persönlicher Orientierung Heimat zu bieten. Mit diesem Begriff sollte nämlich ein persönliches Gefühl von Glück, Gemeinschaft und Geborgenheit verbunden sein. Das entscheidet jeder Mensch individuell.</p>
<p><strong>In welchen Projekten ist Ihre Stadt Pionier?</strong></p>
<p>Spannende Pionierprojekte waren in Würzburg zuletzt meist auch ökologisch geprägt. Unsere neue Umweltstation wird aktuell aus Recycling-Beton errichtet, wir suchen mit Hightech-Sensoren bis in die feinste Verästelung den perfekten Stadtbaum und im neuen Stadtteil Hubland wollen wir beweisen, dass attraktiver mehrgeschossiger Wohnungsbau auch aus Holz sein kann.</p>
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<p><em>Fotonachweis: iStockphoto, Juergen Sack</em></p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/blick-nach-wuerzburg/">Blick nach …Würzburg</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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