<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Urbanisierung &#124; IWM-Aktuell</title>
	<atom:link href="https://iwm-aktuell.de/tag/urbanisierung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://iwm-aktuell.de</link>
	<description>Nachrichten und Neuigkeiten rund um die Immobilienwirtschaft.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 01 Oct 2018 13:56:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>
	<item>
		<title>African Mobilities. This is not a Refugee Camp</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/african-mobilities-this-is-not-a-refugee-camp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Achim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2018 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[BFW]]></category>
		<category><![CDATA[BFW Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Urbanisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen in der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://iwm-aktuell.de/?p=2419</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Untertitel der Ausstellung African Mobilities. This is not a Refugee Camp kündigte es an: die Ausstellung, die vom 26. April bis zum 19. August 2018 im Architekturmuseum der TU München lief, zeigte keine der bekannten Bilder von fliehenden Menschen, politischen Unruhen, misslungenen Wahlen oder anderweitig negativen Ereignissen, die so oft das Einzige sind, das [&#8230;]</p>
The post <a href="https://iwm-aktuell.de/african-mobilities-this-is-not-a-refugee-camp/">African Mobilities. This is not a Refugee Camp</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Untertitel der Ausstellung <em>African Mobilities</em>. <em>This is not a Refugee Camp</em> kündigte es an: die Ausstellung, die vom 26. April bis zum 19. August 2018 im Architekturmuseum der TU München lief, zeigte keine der bekannten Bilder von fliehenden Menschen, politischen Unruhen, misslungenen Wahlen oder anderweitig negativen Ereignissen, die so oft das Einzige sind, das über den afrikanischen Kontinent publiziert wird. Dafür präsentierte die Kuratorin Mpho Matsipa von der Wits Universität in Johannesburg 14 Projekte aus verschiedenen Teilen des Kontinents, die diesen Bildern entgegenwirken und eine viel weniger bekannte Seite Afrikas darstellen – die eines Kontinents, der sich neu erfindet. &nbsp;</strong></p>
<p>Diese Neuerfindung ist heute, 40 bis 60 Jahre nach der Unabhängigkeit der meisten Länder in Afrika, dringend notwendig. Angesichts eines explosiven Bevölkerungswachstums, das bis 2050 dazu führen wird, dass Afrika über die Hälfte des Bevölkerungswachstums der Welt ausmachen wird, ist eine rasche Beschleunigung der bisher eher langsamen Entwicklung des Kontinents erforderlich. Denn in Afrika bewegt sich viel mehr als Flüchtlinge, die den Kontinent verlassen.</p>
<p><img title="IWM-Aktuell 3-Shanty-Megastructure-Olalekan-Jeyifous-300x200 African Mobilities. This is not a Refugee Camp Aktuelles Allgemein Aus der Branche Bayern  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungsmarkt Wohnungsbau Wohnen in der Zukunft Wohnen Urbanisierung Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilienmarkt Immobilienbranche Immobilien Digitalisierung Digitale Transformation BFW Bayern BFW Bayern Ausstellung "fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone  wp-image-2422" src="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/3-Shanty-Megastructure-Olalekan-Jeyifous-300x200.jpg" alt="IWM-Aktuell 3-Shanty-Megastructure-Olalekan-Jeyifous-300x200 African Mobilities. This is not a Refugee Camp Aktuelles Allgemein Aus der Branche Bayern  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungsmarkt Wohnungsbau Wohnen in der Zukunft Wohnen Urbanisierung Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilienmarkt Immobilienbranche Immobilien Digitalisierung Digitale Transformation BFW Bayern BFW Bayern Ausstellung " data-wp-pid="2422" width="600" height="400" srcset="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/3-Shanty-Megastructure-Olalekan-Jeyifous-300x200.jpg 300w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/3-Shanty-Megastructure-Olalekan-Jeyifous-768x512.jpg 768w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/3-Shanty-Megastructure-Olalekan-Jeyifous-800x533.jpg 800w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/3-Shanty-Megastructure-Olalekan-Jeyifous.jpg 1200w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Ein Rundgang durch die Ausstellung zeigte, dass neue Denkweisen, Lösungsvorschläge und Methoden für den Umgang mit dem enormen Wachstum der afrikanischen Städte durch den Zuzug von Migranten aus umgebenden Ländern und aus dem ländlichen Raum bereits existieren. Wie notwendig sie weiterhin sein werden, zeigen Zukunftsvisionen wie <em>Mad Horse City</em>, ein Projekt von Olalekan Jeyifous und Olawale Lawal über den Vorort Makoko außerhalb von Lagos, Nigeria, der einen der größten Slums in Afrika bildet. In dem Projekt stellen sich die Künstler die extremsten möglichen Ausmaße der Architektur, Technologie und gesellschaftlichen Spaltung vor, die an diesem heute schon überbevölkerten und abgeschotteten Ort in 100 Jahren erreicht werden könnten.</p>
<p><img title="IWM-Aktuell DSC_2316-Mad-Horse-City-Olalekan-Jeyifous-Olawale-Lawal-200x300 African Mobilities. This is not a Refugee Camp Aktuelles Allgemein Aus der Branche Bayern  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungsmarkt Wohnungsbau Wohnen in der Zukunft Wohnen Urbanisierung Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilienmarkt Immobilienbranche Immobilien Digitalisierung Digitale Transformation BFW Bayern BFW Bayern Ausstellung "decoding="async" class="alignnone  wp-image-2423" src="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_2316-Mad-Horse-City-Olalekan-Jeyifous-Olawale-Lawal-200x300.jpg" alt="IWM-Aktuell DSC_2316-Mad-Horse-City-Olalekan-Jeyifous-Olawale-Lawal-200x300 African Mobilities. This is not a Refugee Camp Aktuelles Allgemein Aus der Branche Bayern  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungsmarkt Wohnungsbau Wohnen in der Zukunft Wohnen Urbanisierung Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilienmarkt Immobilienbranche Immobilien Digitalisierung Digitale Transformation BFW Bayern BFW Bayern Ausstellung " data-wp-pid="2423" width="509" height="764" srcset="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_2316-Mad-Horse-City-Olalekan-Jeyifous-Olawale-Lawal-200x300.jpg 200w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_2316-Mad-Horse-City-Olalekan-Jeyifous-Olawale-Lawal-768x1151.jpg 768w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_2316-Mad-Horse-City-Olalekan-Jeyifous-Olawale-Lawal-800x1199.jpg 800w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_2316-Mad-Horse-City-Olalekan-Jeyifous-Olawale-Lawal.jpg 801w" sizes="(max-width: 509px) 100vw, 509px" /></p>
<p>Doch nicht nur das Stadtbild verändert sich, sondern auch die Wirtschaft. Laut der World Bank wird das Wirtschaftswachstum in Subsahara-Afrika 2018 auf 3,1 Prozent steigen (zum Vergleich: laut der Europäischen Kommission schrumpft die Wirtschaft in der Eurozone in 2018 auf 2,1 Prozent). Die neuen und wachsenden Märkte, die durch das Bevölkerungswachstum entstehen, werden in der Ausstellung zum Beispiel vom Handel mit dem bunten Wachsdruckstoff Kitenge im <em>3&#215;3 Spaces</em>-Projekt von Doreen Adengo und William Monteith dargestellt. Auf diesen Handel baut Elvis, ein Flüchtling aus dem Kongo, in Kampala, Uganda seine Existenz auf. Die Verknüpfung der ökonomischen Situation Afrikas mit dem Rest der Welt wird nicht nur durch diesen Stoff, der ursprünglich aus Dänemark stammt und heutzutage hauptsächlich in China produziert wird, dargestellt. In dem Projekt <em>Inselüberfahrten zwischen Mythos und halluzinatorischer Realität</em> von Patti Anahory und César Schofield Cardoso wird eine Verknüpfung über den Handel mit Produkten wie Second-Hand-Kleidung gezeigt, die tonnenweise aus Ländern wie den USA, Portugal und auch Deutschland nach Kap Verde verschifft und dort verkauft wird. Dies geschieht einerseits mit so viel Erfolg, dass die Produktion von Waren vor Ort meistens nicht mithalten kann. Die Tonnen in denen die Sachgüter verschifft werden sind andererseits in Praia, der Hauptstadt von Kap Verde, selbst zum Teil des Stadtbilds geworden. Was dieses Beispiel auch zeigt ist, wie Einzelpersonen und Verbraucher außerhalb Afrikas, sogar hier in München, die wirtschaftliche Situation in Afrika beeinflussen.</p>
<p><img title="IWM-Aktuell DSC_2313-Mad-Horse-City-Olalekan-Jeyifous-Olawale-Lawal-300x200 African Mobilities. This is not a Refugee Camp Aktuelles Allgemein Aus der Branche Bayern  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungsmarkt Wohnungsbau Wohnen in der Zukunft Wohnen Urbanisierung Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilienmarkt Immobilienbranche Immobilien Digitalisierung Digitale Transformation BFW Bayern BFW Bayern Ausstellung "decoding="async" class="alignnone  wp-image-2424" src="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_2313-Mad-Horse-City-Olalekan-Jeyifous-Olawale-Lawal-300x200.jpg" alt="IWM-Aktuell DSC_2313-Mad-Horse-City-Olalekan-Jeyifous-Olawale-Lawal-300x200 African Mobilities. This is not a Refugee Camp Aktuelles Allgemein Aus der Branche Bayern  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungsmarkt Wohnungsbau Wohnen in der Zukunft Wohnen Urbanisierung Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilienmarkt Immobilienbranche Immobilien Digitalisierung Digitale Transformation BFW Bayern BFW Bayern Ausstellung " data-wp-pid="2424" width="600" height="400" srcset="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_2313-Mad-Horse-City-Olalekan-Jeyifous-Olawale-Lawal-300x200.jpg 300w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_2313-Mad-Horse-City-Olalekan-Jeyifous-Olawale-Lawal-768x513.jpg 768w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_2313-Mad-Horse-City-Olalekan-Jeyifous-Olawale-Lawal-800x534.jpg 800w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC_2313-Mad-Horse-City-Olalekan-Jeyifous-Olawale-Lawal.jpg 1200w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Obwohl die Frage der sozialen Verantwortung in der Ausstellung eine wichtige Rolle spielte, standen – anders als es so oft geschieht – keine Wohltätigkeitsprojekte im Vordergrund. Dem Besucher wurde klar, dass das sich Engagement für den Kontinent nicht auf Projekte, die außerhalb Afrikas entwickelt werden, beschränken kann, wie man vielleicht erwarten würde, da es vor allem solche Projekte sind, die international publiziert werden. Stattdessen konnte sich der Besucher plötzlich Afrika als Bühne für neue Ideen und Möglichkeiten vorstellen. Die Verantwortung, sich neu zu erfinden, muss dabei von den Menschen auf dem afrikanischen Kontinent selbst übernommen werden. Konsequenterweise galt dies auch für die Produktion der Ausstellung, die zum größten Teil von Menschen afrikanischer Abstammung gestaltet wurde.</p>
<p>Die Ausstellung ist auch über ihre begrenzte Dauer in München hinweg wichtig. Denn damit diese positiven Entwicklungen, die zerstreut auf dem ganzen Kontinent und in der Diaspora schon stattfinden, an Fahrt gewinnen können, ist das Verbreiten der Ideen und die Vernetzung der Protagonisten über Veranstaltungen wie African Mobilities notwendig. Ohne die Gelegenheit, eine solche Ausstellung zu erstellen, wären viele der Künstler, Planer und Forscher, die sich mit diesen Themen befassen, isoliert geblieben. Besonders die Diaspora wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Aufbau Afrikas spielen, da viele Intellektuelle und ausgebildete Experten im Ausland leben. In der Ausstellung wird die Diaspora von dem Projekt <em>Im/mobilität und die Afro-Vorstellungswelt </em>von Global Africa Lab über New York, wo viele Menschen afrikanischer Abstammung und auch Afrikaner leben, repräsentiert. Nur durch eine starke Vernetzung wird diese Diaspora auch von außen ihren Beitrag zum Wiederaufbau leisten können.</p>
<p>Besonders für all jene, die wie ich Teil der auf der ganzen Welt zerstreuten afrikanischen Diaspora sind, war der hoffnungsvolle Ton, den die Ausstellung angeschlagen hat, sowohl erfrischend als auch anregend, um weiter über die Zukunft des Kontinents, und wie wir diese positiv beeinflussen können, nachzudenken. Es ist ein Vorteil, dass in Afrika so viele Dinge, so viel weiter und so viel schneller bewegt werden können. Das sollte man ausnutzen. Denn wie die Ausstellung auch zeigte, gibt es für Menschen mit großen Ideen keinen passenderen Ort als Afrika.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildnachweis: BFW Bayern</p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/african-mobilities-this-is-not-a-refugee-camp/">African Mobilities. This is not a Refugee Camp</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das urbane Wohnhochhaus</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/das-urbane-wohnhochhaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Achim]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2018 08:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[BFW]]></category>
		<category><![CDATA[Grand Tower]]></category>
		<category><![CDATA[Hochhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Hochhausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Massenwohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Urbanisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnhochaus]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnkomfort]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnkonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://iwm-aktuell.de/?p=2045</guid>

					<description><![CDATA[<p>Leidenschaftliche Faszination und Dämonisierung gleichermaßen begleiten den Typus des Hochhauses, seit dieser in der Welt ist. Mehr als 130 Jahre sind nun nach der Erfindung des Hochhauses in den USA vergangen. Und mehr als 80 Jahre in Europa. Heute haben wir die Möglichkeit, nicht bei jeglicher Diskussion zum erneuten Mal diese grundsätzlichen Emotionen zu bemühen. [&#8230;]</p>
The post <a href="https://iwm-aktuell.de/das-urbane-wohnhochhaus/">Das urbane Wohnhochhaus</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leidenschaftliche Faszination und Dämonisierung gleichermaßen begleiten den Typus des Hochhauses, seit dieser in der Welt ist. Mehr als 130 Jahre sind nun nach der Erfindung des Hochhauses in den USA vergangen. Und mehr als 80 Jahre in Europa. Heute haben wir die Möglichkeit, nicht bei jeglicher Diskussion zum erneuten Mal diese grundsätzlichen Emotionen zu bemühen. Heute können wir nüchtern rückblickend beobachten, was über die Zeit gesehen ein gutes Hochhaus in der Stadt ausmacht. Und was eben nicht.</strong></p>
<p>Wie das Hochhaus nach Deutschland kommt</p>
<p>In der ersten Phase des Hochhausbaus in Deutschland treten zukunftsorientierte Unternehmen als Pioniere auf. Sie entdecken in dem neuen Typus die Möglichkeit, ihr progressives Selbstverständnis zum Ausdruck zu bringen. Die Carl Zeiss AG lässt im Jahr 1915 das erste deutsche Hochhaus auf ihrem Firmengelände in Jena errichten. Ihm werden nach dem Ersten Weltkrieg Hochhäuser als Firmensitze in verschiedenen Städten in Deutschland folgen: der Siemensturm in der Berliner Siemensstadt, der Ernemannturm in Dresden-Striesen, der Borsigturm in Berlin, das Cammann-Hochhaus in Chemnitz und weitere.</p>
<p>In der zweiten Phase entdecken die Kommunen die Möglichkeit, das Hochhaus zum Ausdruck eines städtischen Selbstverständnisses zu nutzen. Damit wandern die Hochhäuser aus den peripheren Firmenstandorten in die Innenstädte. So initiiert die Stadt Düsseldorf im Jahr 1924 mit dem Wilhelm-Marx-Haus im Herzen der Stadt ein Büro- und Geschäftshaus. Im Jahr 1925 errichtet die Stadt Köln das Hansahochhaus in nur 135 Arbeitstagen mit einer Höhe von 65 Metern. Für kurze Zeit das höchste Hochhaus Europas, wird es zum Symbol für die Bedeutung der Domstadt als Handelszentrum.</p>
<p>In einer dritten Phase entdecken zukunftsoffene Stadtbauräte ab etwa 1925 die autonome Wirkkraft des Hochhauses für visionäre stadträumliche Überformungen der Innenstädte. Auch wenn der Paradigmenwechsel von 1933 dazu führt, dass nur Fragmente dieser Planungen realisiert werden, so entstehen doch einige der bis heute schönsten Hochhäuser des Landes. Der Leipziger Stadtbaurat Hubert Ritter legt ein Konzept für eine Ringbebauung mit Hochhäusern vor. Das 56 Meter hohe Europahaus wird im Jahr 1929 als erstes und einziges realisiert. Unter dem Münchner Stadtbaurat Fritz Beblo wird, Hermann Sörgels Studie eines Hochhausringes um die Münchner Altstadt folgend im Jahr 1929 das Technische Rathaus realisiert.</p>
<p>Wie das Wohnhochhaus nach Deutschland kommt</p>
<p>Waren nun Wohnhochhäuser bereits seit Beginn des Jahrhunderts Teil von europäischen Stadtutopien, wie Henri Sauvages Projekte für eine „Immeuble Metropolis“ oder Ludwig Hilberseimers Studien zur „Hochhausstadt“, gebaut wurden Wohnhochhäuser in Europa bis dahin nur wenige, wie zum Beispiel das Wohnhochhaus in der Herrengasse in Wien von 1932 oder der Torre Littoria in Turin von 1933. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Hochhaus als Wohnhaus eine wesentliche Rolle spielen. Nicht jedoch unter einer Wiederaufnahme stadträumlicher Debatten der Vorkriegszeit, sondern unmittelbar verbunden mit der Bewältigung der Wohnungsnot als einem der drängendsten Probleme der Nachkriegszeit. Nicht mehr das Selbstverständnis und damit einhergehend die Wirkkraft des Hochhauses sind der Maßstab der Beurteilung, sondern Ökonomie und Effizienz der Wohnraumversorgung. Damit tritt das Wohnhochhaus als ein „Haus für Alle“ in die Baugeschichte ein.</p>
<figure id="attachment_2050" aria-describedby="caption-attachment-2050" style="width: 480px" class="wp-caption alignnone"><img title="IWM-Aktuell BFW-0218_Bildunterschriften-Hochhäuser_Bosco-Verticale-2-300x278 Das urbane Wohnhochhaus Aktuelles Allgemein Bayern  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungsbau Wohnkonzept Wohnkomfort Wohnhochaus Wohnen Wohnbau Urbanisierung Massenwohnungsbau Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilienbranche Immobilien Hochhausbau Hochhaus Grand Tower BFW Bayern "loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2050" src="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/07/BFW-0218_Bildunterschriften-Hochhäuser_Bosco-Verticale-2-300x278.jpg" alt="IWM-Aktuell BFW-0218_Bildunterschriften-Hochhäuser_Bosco-Verticale-2-300x278 Das urbane Wohnhochhaus Aktuelles Allgemein Bayern  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungsbau Wohnkonzept Wohnkomfort Wohnhochaus Wohnen Wohnbau Urbanisierung Massenwohnungsbau Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilienbranche Immobilien Hochhausbau Hochhaus Grand Tower BFW Bayern " width="480" height="445" data-wp-pid="2050" srcset="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/07/BFW-0218_Bildunterschriften-Hochhäuser_Bosco-Verticale-2-300x278.jpg 300w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/07/BFW-0218_Bildunterschriften-Hochhäuser_Bosco-Verticale-2-768x712.jpg 768w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/07/BFW-0218_Bildunterschriften-Hochhäuser_Bosco-Verticale-2-800x742.jpg 800w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/07/BFW-0218_Bildunterschriften-Hochhäuser_Bosco-Verticale-2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /><figcaption id="caption-attachment-2050" class="wp-caption-text">Auf den Balkonen und Terrassen des Bosco Verticale (dt. Senkrechter Wald) in Mailand wurden etwa 900 Bäume und 2000 weitere Gewächse gepflanzt.</figcaption></figure>
<p>Die Grundsteinlegung der ersten Wohnhochhäuser in Deutschland findet bereits ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges statt. Die Stadt Hamburg initiiert ein innerstädtisches Quartier mit 12 Wohnhochhäusern für 3.500 Bewohner: die Grindelhäuser. Verheißungsvolle Versprechen wie das befreite Wohnen in einer vertikalen Gartenstadt mit großen Grünflächen für die Bewohner, treffen auf eine erbitterte Gegnerschaft, die etwa behauptet, dass Hochhäuser dem Volk schadeten, weil in ihnen angeblich weniger Kinder geboren würden als in niedrigeren Häusern. Letztendlich geben Wirtschaftlichkeitsberechnungen den Ausschlag für die Realisierung. Es entsteht ein Quartier mit komfortablen Wohnstandards, mit bester Anbindung an das Verkehrsnetz der Stadt, mit weiten Freiflächen, guten Nachbarschaften und bezahlbaren Mieten, ein Quartier, das sich bis heute großer Beliebtheit erfreut.</p>
<p>„Sternhäuser“ werden die beiden 17-geschossigen Häuser genannt, die als erste Wohnhochhäuser Bayerns ab 1952 in München als Teil einer Wohnsiedlung für Mitarbeiter der Firma Siemens entstehen. Der offene Charakter des Zusammenwirkens niedriger, mittelhoher und hoher Wohnhäuser wird als das wegweisende Siedlungsbild der Zukunft gefeiert. Auf der Brüsseler Weltausstellung steht 1958 die Siemens-Siedlung als ein Bekenntnis der jungen Bundesrepublik für eine weltoffene Zukunft und bringt damit den politischen und kulturellen Paradigmenwechsel in Deutschland zum Ausdruck.</p>
<p>Die Internationale Bauausstellung in Berlin verfestigt im Jahr 1957 endgültig das Bild einer Komposition niedrigerer und höherer Wohnhäuser in einer offenen Stadtlandschaft als Sinnbild einer zukunftsoffenen Demokratie versus der nur wenige Kilometer entfernt in Ostberlin entstehenden Stalinallee, deren Bebauungscharakter einem gänzlich anderen Paradigma folgt, dem, „Paläste für das Volk“ zu schaffen.</p>
<p>Diese letzte Nobilitierung leitet eine Bautätigkeit ein, in der es in den kommenden beiden Dekaden, in denen die Fertigstellungszahlen von Wohnungen in noch nie erreichte Höhen steigen, kaum Alternativen zum Siedlungsbau und damit eben auch häufig zum Wohnhochhaus in der Peripherie gibt.</p>
<p>Kontinuierlich verschieben sich innerhalb dieser Zeit die Entwicklungsprinzipien von der Siedlung zur Großsiedlung und damit zum Massenwohnungsbau. Das Interesse an Rationalisierung und Vorfertigung in der Wohnungsproduktion dominiert nun die Planungssorgfalt räumlicher Kompositionen in offenen Stadtlandschaften. Die Kritik an der Unwirtlichkeit dieser Entwicklung, welche sich in der Mitte der 60er Jahre mit zunehmender Vehemenz zu artikulieren beginnt, führt Mitte der 70er Jahre zu einer radikalen Abkehr von ebendieser Planungspraxis und einem dramatischen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel, in dessen Folge die Schönheit der Stadt wiederentdeckt wird. Die Pflege ebendieser Innenstädte als Lebens- und Wohnort und der Erhalt ihrer urbanen Qualitäten wird nun schlagartig das vorderste Ziel.</p>
<p>Was ein urbanes Hochhaus sein muss</p>
<p>Der Typus des Hochhauses tritt damit aus der Debatte der Wohnraumversorgung in einem suburbanen Umfeld in einen urbanen Dialog. Das Maß, an dem ein urbanes Hochhaus gemessen wird ist nun nicht mehr ausschließlich die Frage nach der Wohnzufriedenheit seiner Bewohner, sondern ebenso die Frage nach dem Mehrwert für die Stadt als Ganzes.</p>
<p>Das Leben im urbanen Wohnhochhaus vereint die unmittelbare Teilhabe am städtischen Leben mit dem Komfort der Ruhe und dem Genuss der Weite über der Stadt. Neben diesem Privileg für seine Bewohner muss das urbane Wohnhochhaus ein „Haus für Alle“ sein:</p>
<p>Das urbane Wohnhochhaus wird -bestenfalls mit weiteren Hochhäusern und Wohnhochhäusern- an zentralen Orten liegen, die durch öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar sind.</p>
<figure id="attachment_2049" aria-describedby="caption-attachment-2049" style="width: 480px" class="wp-caption alignnone"><img title="IWM-Aktuell BFW-0218_Bildunterschriften-Hochhäuser_Grand-Tower-263x300 Das urbane Wohnhochhaus Aktuelles Allgemein Bayern  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungsbau Wohnkonzept Wohnkomfort Wohnhochaus Wohnen Wohnbau Urbanisierung Massenwohnungsbau Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilienbranche Immobilien Hochhausbau Hochhaus Grand Tower BFW Bayern "loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2049" src="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/07/BFW-0218_Bildunterschriften-Hochhäuser_Grand-Tower-263x300.jpg" alt="IWM-Aktuell BFW-0218_Bildunterschriften-Hochhäuser_Grand-Tower-263x300 Das urbane Wohnhochhaus Aktuelles Allgemein Bayern  Zukunft Wohnungswirtschaft Wohnungsbau Wohnkonzept Wohnkomfort Wohnhochaus Wohnen Wohnbau Urbanisierung Massenwohnungsbau Immobilienwirtschaft Immobilienpolitik Immobilienbranche Immobilien Hochhausbau Hochhaus Grand Tower BFW Bayern " width="480" height="547" data-wp-pid="2049" srcset="https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/07/BFW-0218_Bildunterschriften-Hochhäuser_Grand-Tower-263x300.jpg 263w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/07/BFW-0218_Bildunterschriften-Hochhäuser_Grand-Tower-768x875.jpg 768w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/07/BFW-0218_Bildunterschriften-Hochhäuser_Grand-Tower-800x912.jpg 800w, https://iwm-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/07/BFW-0218_Bildunterschriften-Hochhäuser_Grand-Tower.jpg 1053w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /><figcaption id="caption-attachment-2049" class="wp-caption-text">Der Grand Tower in Frankfurt/Main wird 2019 fertiggestellt und wird 172 Metern Höhe und über 400 Wohnungen Deutschlands höchstes Wohnhochhaus sein.</figcaption></figure>
<p>Das urbane Wohnhochhaus wird einen öffentlichen Raum für die Bewohner des umgebenden Quartiers herstellen. Die Nutzung der Erdgeschosse des urbanen Wohnhauses wird ein Angebot für Alle sein.</p>
<p>Das urbane Wohnhochhaus wird sich aus der Regelhöhe der Stadt herausentwickeln und abhängig vom Charakter der Stadt eine Höhe einnehmen, welche in der Lage ist, ebenso mit dem konkreten Ort, wie dem gesamten Körper der Stadt in Dialog zu treten.</p>
<p>Jedes hohe Haus, so auch das urbane Wohnhochhaus ist für alle sichtbar und von allen Seiten sichtbar. Es wird deswegen keine besseren und schlechteren Fassaden geben und kein Vorne und kein Hinten.</p>
<p>Das urbane Wohnhochhaus hat Ausdruck und Charakter, mit dem sich bestenfalls die gesamte Stadtgesellschaft identifiziert. Dieser Ausdruck misst sich nicht an der Besonderheit des Momentes, sondern am Niveau der Alltäglichkeit. Denn die Stadt ist kein Sammelsurium von Kuriositäten, sondern ein Ort diskreter Neutralität.</p>
<p>Bildnachweis: BFW Bayern</p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/das-urbane-wohnhochhaus/">Das urbane Wohnhochhaus</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Smart City Charta“ der Bundesregierung</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/smart-city-charta-der-bundesregierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Achim]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2018 09:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein-Main]]></category>
		<category><![CDATA[BFW]]></category>
		<category><![CDATA[BFW Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[BFW Rhein-Main]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien Rhein-Main]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Smart City]]></category>
		<category><![CDATA[Smart City Charta]]></category>
		<category><![CDATA[Urbanisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen in der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://iwm-aktuell.de/?p=1878</guid>

					<description><![CDATA[<p>25Der Aufbau intelligenter Städte ermöglicht eine Form der Urbanisierung, bei der technologische Fortschritte zu einer Optimierung von Ressourcen beitragen. Dadurch soll ein maximaler Wert für die Bevölkerung geschaffen werden – sowohl im Hinblick auf finanziellen Profit als auch auf Zeitgewinn und bessere Lebensqualität. Vor gut einem Jahr hatte die Bundesregierung mit der „Smart City Charta“ [&#8230;]</p>
The post <a href="https://iwm-aktuell.de/smart-city-charta-der-bundesregierung/">„Smart City Charta“ der Bundesregierung</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>25Der Aufbau intelligenter Städte ermöglicht eine Form der Urbanisierung, bei der technologische Fortschritte zu einer Optimierung von Ressourcen beitragen. Dadurch soll ein maximaler Wert für die Bevölkerung geschaffen werden – sowohl im Hinblick auf finanziellen Profit als auch auf Zeitgewinn und bessere Lebensqualität. Vor gut einem Jahr hatte die Bundesregierung mit der „Smart City Charta“ Leitlinien für die Digitalisierung in deutschen Kommunen vorgestellt. Wie aber sieht es mit der Umsetzung dieser in der Praxis Empfehlungen aus?</strong></p>
<p>Laut einer Studie von Frost &amp; Sullivan sollen bis zum Jahr 2050 mehr als 80 Prozent der Bevölkerung in den Industrieländern in Städten leben. Entsprechend lukrativ und attraktiv ist dieser Markt: „Smart Cities werden bis 2025 Geschäftsmöglichkeiten im Wert von voraussichtlich mehr als zwei Billionen US-Dollar generieren“, lautet die Prognose von Frost &amp; Sullivan. Eine Schlüsselrolle im Betrieb der intelligenten Stadt spielt Künstliche Intelligenz (KI). Vom intelligenten Verkehrssystem inklusive Parkassistenten über adaptive Signalsteuerung bis hin zu smarten Stromnetzen und digital gesteuertem Abfallmanagement: die KI ist das Herzstück der Smart City. Die technologischen Eckpfeiler werden dabei nicht nur aus KI bestehen. Auch personalisiertes Gesundheitswesen, Robotik sowie moderne Fahrerassistenzsysteme und dezentrale Energiegewinnung werden zum Alltag gehören. In Sachen Smart Mobility werden besonders App-basierte Taxi- und Fahrdienste zum Zuge kommen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund hatte die damalige Bundesregierung im Mai 2017 eine „Smart City Charta“ vorgestellt, die grundsätzliche Überlegungen bei der Digitalisierung von Städten und Kommunen aufzeigt. Gunther Adler, damals noch Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, sieht die Charta als ersten Schritt auf dem Weg zu wirklich intelligenteren Städten. „Ihre Grundsätze, Leitlinien und Empfehlungen müssen mit Leben gefüllt, wo immer möglich umgesetzt und wo nötig weiter entwickelt werden.“</p>
<p>Inzwischen ist Adler ins Innenministerium gewechselt, bleibt dem Thema aber treu. „Wir müssen bei der Umsetzung einer lebenswerten Smart City aufs Tempo gehen. Wichtige Weichen für die Zukunft werden jetzt gestellt. Der Bund darf und wird Städte und Gemeinden dabei nicht alleine lassen“, versichert Adler. „Daher hat die Bundesregierung im Koalitionsvertrag beschlossen, dass wir die Dialogplattform Smart Cities fortsetzen und Modellprojekte in Deutschland fördern wollen.“</p>
<p>Welche Städte oder Kommunen bereits Smart-City-Strategien umsetzen, wird aufgrund einer fehlenden verbindlichen Definition des Begriffs nicht erfasst. „Die Smart City Charta empfiehlt, dass sich alle Akteure der Stadtentwicklung und insbesondere die Kommunen aktiv und strategisch mit der Digitalisierung und ihrer Wirkungen für das Leben in den Städten, Kreisen und Gemeinden auseinandersetzen; und zwar unabhängig davon, ob sie diese Aktivitäten für sich selbst mit dem Begriff oder der Zielstellung Smart City in Verbindung bringen“, teilt die Bundesregierung mit. Die Kommunen sollen eigene lokale Strategien für die digitale Transformation entwickeln, die die Potenziale der Digitalisierung im Hinblick auf die Bedarfe der Menschen und der Wirtschaft vor Ort nutzen. Die Städte und Kommunen sollen bestenfalls die Chancen und Risiken der digitalen Transformation frühzeitig erkennen, Fehlentwicklungen vermeiden und die Technik in den Dienst der Menschen stellen. Ein spezielles Bundes­förderprogramm, das eine solche strategische Herangehensweise und Umsetzung der Digitalisierung in Kommunen gezielt unterstützt, besteht bisher nicht.</p>
<p>Laut Bundesregierung gibt es eine Vielzahl von Gesprächen mit anderen Staaten. Bislang seien stadtentwicklungspolitische Ansätze diskutiert worden, ein intensiverer Austausch sei im Aufbau. Zusätzlich beteilige sich die Bundesregierung an den multilateralen Aktivitäten zum Thema Smart City der European Digital Transition Partnership im Rahmen des Pakts von Amsterdam zur Umsetzung der Städtischen Agenda für die Europäische Union.</p>
<p>Bildnachweis: iStock</p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/smart-city-charta-der-bundesregierung/">„Smart City Charta“ der Bundesregierung</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Heimat und Bauen müssen miteinander gedacht werden“</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/heimat-und-bauen-muessen-miteinander-gedacht-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Achim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2018 09:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein-Main]]></category>
		<category><![CDATA[BFW]]></category>
		<category><![CDATA[BFW Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[BFW Rhein-Main]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien Rhein-Main]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkongress]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Urbanisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen in der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnkonzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://iwm-aktuell.de/?p=1898</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Heimat 4.0 – Immobilienwirtschaft mit Zukunft“ – unter diesem Motto hatte der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen zum diesjährigen Deutschen Immobilienkongress am 19. April ins Berliner AXICA eingeladen. Rund 300 Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und hochrangige Gäste aus der Politik diskutierten über die aktuellen und künftigen Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft in Deutschland. „Mit dem [&#8230;]</p>
The post <a href="https://iwm-aktuell.de/heimat-und-bauen-muessen-miteinander-gedacht-werden/">„Heimat und Bauen müssen miteinander gedacht werden“</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Heimat 4.0 – Immobilienwirtschaft mit Zukunft“ – unter diesem Motto hatte der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen zum diesjährigen Deutschen Immobilienkongress am 19. April ins Berliner AXICA eingeladen. Rund 300 Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und hochrangige Gäste aus der Politik diskutierten über die aktuellen und künftigen Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft in Deutschland.</strong></p>
<p>„Mit dem Motto unseres diesjährigen Deutschen Immobilienkongresses verdeutlichen wir die zentrale Verantwortung, die unsere mittelständischen, meist regional verankerten Immobilienunternehmen wahrnehmen. Denn sie schaffen nicht nur Gebäude – sie schaffen die zentralen Voraussetzungen dafür, dass eine Heimat für die Menschen entstehen kann. Deshalb müssen Heimat und Bauen miteinander gedacht werden“, betonte BFW-Präsident Andreas Ibel in seiner Eröffnungsrede. Der neue Ressortzuschnitt im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sei deshalb ein wichtiger und richtiger Schritt.</p>
<p>Marco Wanderwitz, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, würdigte in seinem Grußwort die Rolle der mittelständischen Immobilienwirtschaft und sagte, dass die Wohnrauminitiative eine gesamtgesellschaftliche Kraftanstrengung erfordert, bei der die Politik auf das starke Engagement der Branche angewiesen ist.</p>
<p>Die aktuelle gesellschaftliche Debatte rund um den Heimat-Begriff wurde vom Innenpolitik-Chef der Süddeutschen Zeitung Heribert Prantl skizziert. In den folgenden Fachvorträgen wurden Analysen und Entwicklungen zu den Themenblöcken Zukunftstrends, Umwelt und Innovation aufgezeigt. In zwei Gesprächsrunden diskutierten BFW-Mitgliedsunternehmen und Partner aus anderen Branchen die Auswirkungen der Urbanisierung, der Digitalisierung und einer veränderten Mobilität der Zukunft auf Immobilienunternehmen und Nutzer.</p>
<p>Die Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Dr. Dorothee Stapelfeldt skizzierte, wie sich die Hansestadt den künftigen Herausforderungen stellt und betonte: „Heimat muss kein perfektes Paradies sein, um geliebt zu werden. Zugleich gehört es zu den vordringlichsten Aufgaben deutscher Politik, Rahmenbedingungen für bezahlbares Wohnen zu schaffen, in denen sich das gemeinschaftliche Zusammenleben gut entwickeln kann. Das berührt naturgemäß alle Lebensbereiche, vor allem aber ist diese Aufgabe eine Gemeinschaftsaufgabe, die wir weder dem Markt noch der Verwaltung allein überlassen können. Dabei kommt es uns nicht allein auf die Quantitäten an, sondern ebenso auf die Qualität des Wohnungsbaus – eine Gemeinschaftsaufgabe aller, denen Heimat am Herzen liegt. Der BFW und seine Mitglieder sind uns dafür ein Hauptansprechpartner.“</p>
<p>Dass die Digitalisierung ein Schlüssel für ein zukunftsweisendes Heimat-Verständnis darstellt, wurde in der Keynote des stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Theurer, deutlich: „Deutschland befindet sich im Tiefschlaf: Während die Wirtschafts- und Arbeitsmarktzahlen auf den ersten Blick gut sind, bereiten wir uns auf die Megatrends Digitalisierung, Globalisierung, demographischer- und Klimawandel kaum vor. Niedrige Bildungsausgaben, kaum Investitionen in Technik und Infrastruktur und im internationalen Vergleich auch wenig Forschung und Entwicklung: Deutschland lebt von der Substanz. Damit die Menschen hierzulande auch zukünftig noch in Wohlstand leben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, braucht Deutschland ein Update: Ein Fitnessprogramm für die Wirtschaft und faire, zeitgemäße Regeln für das 21. Jahrhundert.”</p>
<p>„Es ist die mittelständische Immobilienwirtschaft, die die Klammer zwischen Heimat und Bauen bildet. Immobilien in Deutschland werden überwiegend vom Mittelstand gebaut und von der Mittelschicht gehalten“, resümierte BFW-Präsident Ibel anschließend. „Deshalb ist es unabdingbar, bei der Gesetzgebung die Auswirkungen auf den Mittelstand im Blick zu behalten.“</p>
<p>Bildnachweis: iStock</p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/heimat-und-bauen-muessen-miteinander-gedacht-werden/">„Heimat und Bauen müssen miteinander gedacht werden“</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Smart Cities und Sharing Economy</title>
		<link>https://iwm-aktuell.de/smart-cities-und-sharing-economy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Achim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jul 2018 13:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein-Main]]></category>
		<category><![CDATA[BFW]]></category>
		<category><![CDATA[BFW Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[BFW Rhein-Main]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien Rhein-Main]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sharing Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
		<category><![CDATA[Urbanisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen in der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnkonzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://iwm-aktuell.de/?p=1873</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den vergangenen Jahren hat sich unsere Gesellschaft stark gewandelt. Nach der Industrialisierung hat uns nun auch die Digitalisierung in ein neues Zeitalter befördert. Damit geht auch der Trend der Sharing Economy einher. Für die Immobilienbranche ist dies eine immense Herausforderung, jedoch auch die Chance, neue Geschäftsfelder zu erschließen. In der ersten Dekade des 21. [&#8230;]</p>
The post <a href="https://iwm-aktuell.de/smart-cities-und-sharing-economy/">Smart Cities und Sharing Economy</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den vergangenen Jahren hat sich unsere Gesellschaft stark gewandelt. Nach der Industrialisierung hat uns nun auch die Digitalisierung in ein neues Zeitalter befördert. Damit geht auch der Trend der Sharing Economy einher. Für die Immobilienbranche ist dies eine immense Herausforderung, jedoch auch die Chance, neue Geschäftsfelder zu erschließen.</strong></p>
<p>In der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts lebten erstmalig mehr als 50 Prozent der Menschen in Städten. Und die Prognosen sprechen eine klare Sprache: Städte sind der Lebensraum der Zukunft. 2050, so prognostizieren die Vereinten Nationen, leben fast 70 Prozent der Weltbevölkerung im urbanisierten Lebensraum. Während noch in den 70er-Jahren die Vororte und das Leben auf dem Land als Wohnideal galten, verdeutlichen die sukzessiv steigenden Mietpreise in den Zentren die neue Beliebtheit der Städte. Grund dafür ist die schnell steigende Lebensqualität durch umweltfreundliche Technologien und eine smarte Produktion. Zudem locken attraktive Arbeitsplätze, effiziente Mobilitätsstrukturen, vielfältige Freizeit-, Kultur- und Bildungsangebote die Creative Class, die Wissensarbeiter, in die Städte.</p>
<p>Im Wettbewerb um die Creative Class liegen jene Städte vorn, die das höchste Maß an Lebensqualität bieten. Im internationalen Vergleich einer Studie von Mercer befinden sich die Städte Wien, Zürich und Genf auf den ersten drei Plätzen. Und es sind genau jene Städte, deren wirtschaftliche Situation auch gut gestellt ist. Hier wird deutlich: Städte, die im Konkurrenzkampf um Unternehmen und Einwohner eine Rolle spielen wollen, müssen weltoffen sein, über eine gute Verkehrsanbindung verfügen und ein umfangreiches Kultur-, Freizeit- und Naherholungsangebot bieten.</p>
<p>Mit der zunehmenden Urbanisierung gelangt aber auch die Infrastruktur an ihre Kapazitätsgrenzen. E-Mobility trägt zwar dazu bei, Lärm und Abgasemissionen zu verringern, löst aber nur bedingt das allgemeine Kapazitätsproblem. Gleichzeitig verändert das wachsende Verkehrschaos das Mobilitätsverhalten. Wer in der Stadt schnell von A nach B kommen will, steigt bereits jetzt zunehmend auf Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel um. Und die junge Generation in den Städten macht es vor: Für diese Generation ist Nutzen statt Besitzen – das sogenannte „Sharing“ – eine weitaus flexiblere Möglichkeit, ihren mobilen Lebensstil zu gestalten. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln – ob Bahn, Fahrrad, Car-Sharing, Bus oder E-Bike – wird keine Hemmschwelle mehr darstellen.</p>
<p>Auf das Wohnen angewandt, bedeutet der Trend des „Sharing“, dass sich die Zweit- und Drittverwendungen von Wohnungen – wie beispielsweise durch AirBnB – weiter ausdehnen. Zum anderen werden zunehmend andere Orte als die eigenen vier Wände genutzt, um zu wohnen. Ein weiteres Szenario ist das Sharing von Flächen innerhalb von Gebäuden oder Quartieren. Für die Immobilienbranche hat das zur Folge, dass in Zukunft schlichtweg mehr Konzepte des Sharings benötigt und entwickelt werden müssen. Denn in den Städten reift eine Generation von Bürgern, die mit dem Netz aufgewachsen sind. Teilen, Tauschen und Partizipieren gehören zu ihrem eingefleischten Repertoire.</p>
<p>Die zunehmende Vernetzung der digitalen Welt beeinflusst auch die Entwicklungsprozesse der Stadt. Baugruppen, Car-Sharing-Modelle, Urban-Garden-Communitys und Co-Working-Spaces stärken die Stadtgemeinschaft. Mit den zunehmend schwindenden Finanzierungsmöglichkeiten der Städte wird der Bürger zu einem aktiven Stadtgestalter: Crowdfunding-Modelle, über die im Netz schon erfolgreich Startups und Kulturprojekte durch die finanzielle Beteiligung der Vielen realisiert werden, übertragen sich auf die Entwicklung im städtischen Raum.</p>
<p>Ein rasantes Wachstum auf der einen Seite bedingt auch eine Schrumpfung auf der anderen Seite. Gerade Regionen und Städte, die nur wenig Lebensqualität und Entwicklungsmöglichkeiten bieten, müssen mit einem massiven Einwohnerverlust rechnen – im Gegensatz zu den Gebieten, die schon jetzt Magneten der Creative Class sind. Dazu gehören in Deutschland das Rhein-Main-Gebiet mit seinen zahlreichen Forschungseinrichtungen und Hochschulen, aber auch Berlin, München, Köln, Hamburg und Stuttgart. Durch Gentrifizierungsprozesse und den damit verbundenen Anstieg der Lebenskosten in den Zentren können sich nur noch Gutverdiener ein Leben in der Stadtmitte leisten. Die weniger Vermögenden drängt es an die Ränder der Städte und auf das Land.</p>
<p>Bidnachweis: iStock</p>The post <a href="https://iwm-aktuell.de/smart-cities-und-sharing-economy/">Smart Cities und Sharing Economy</a> first appeared on <a href="https://iwm-aktuell.de">IWM-Aktuell</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
