Mit der digitalen Gemeinschaftswaschmaschine in eine smarte Zukunft

Gemeinschaftswaschräume, beispielsweise in Mehrfamilienwohnhäusern, Studentenwohnheimen oder Apartmentkomplexen, sind besonders in großen Städten weit verbreitet. Ob aus Gründen der Platzersparnis, Schimmelvorbeugung oder der Minimierung der Gefahr von Wasserschäden in der Wohnung – die Vorteile liegen auf der Hand. Bei der Organisation stoßen die zuständigen Immobilienunternehmen und -verwaltungen allerdings immer wieder auf Probleme, die seit Jahren ungelöst sind. Dank des Münchner Start-ups WeWash gehören diese  nun der Vergangenheit an.

Wäscheständer in der Wohnung, defekte Waschmaschinenschläuche und unsachgemäße Maschinennutzung sorgen immer wieder für Schimmelbildung und Wasserschäden in deutschen Wohnungen. Mit Gemeinschaftswaschräumen können diese Risiken minimiert und die Bausubstanz geschützt werden. Bisherige Konzepte sind für Vermieter und Verwalter jedoch nicht einfach umzusetzen und verursachen ungelöste Probleme: Wohin mit den Münzen, mit denen die Mieter den Waschvorgang bezahlen? Wie wird der Bezahlvorgang effektiv dokumentiert? Und wie kann verhindert werden, dass Streitigkeiten um freie Waschmaschinen entstehen? WeWash liefert die Antworten.

Transparente Belegung

Durch das innovative Angebot des Münchner Start-ups gehören Wartezeiten und unnötige Gänge in den Waschraum der Vergangenheit an. Mieter können sich je nach Wunsch via App, Website oder Telefon informieren, ob gerade eine Waschmaschine frei ist und diese auch gleich reservieren, wodurch eine Entlastung des Verwalters stattfindet. Nach dem Waschvorgang werden die Bewohner auf gleiche Weise informiert, sobald die Wäsche fertig ist. So wird Stau im Waschraum vermieden und Streit unter Bewohnern vorgebeugt.

Moderner Bezahlvorgang

Auch für den Bezahlvorgang hat das Start-up eine moderne Lösung. Statt mit Waschmarken oder Münzen können die Nutzer bequem per Lastschrift oder Kreditkarte bezahlen. Der Vermieter bzw. die Verwaltung spart sich so das lästige Zählen und Einzahlen der Münzen und muss sich keine Gedanken mehr über aufgebrochene Münzautomaten machen. Auch die lückenlose Dokumentation der Zahlungseingänge ist so gewährleistet. Damit bietet WeWash eine kosten- und zeitschonende Lösung für alle Beteiligten.

Einfache Handhabung

An der Waschmaschine oder dem Trockner selbst bleibt für die Nutzer alles beim Alten. Das Waschprogramm kann wie gewohnt ausgewählt und gestartet werden. Um die Waschmaschine für den innovativen Service freizuschalten, muss lediglich ein kostengünstiges und einfach zu installierendes Retrofit-Kit montiert werden. Dies ist bei jeder handelsüblichen Waschmaschine möglich.

Bauträger, die vor der Planung eines Neubaus stehen, können dank WeWash sicher sein, mit einem Gemeinschaftswaschraum die richtige Wahl zu treffen. Hier bietet WeWash zudem die Möglichkeit, über ein Fullservice-Modell das Thema Wäschewaschen und -trocknen komplett auszulagern. Auf eine Waschmaschine in jeder Wohnung kann verzichtet und der zusätzliche Platz effektiver genutzt werden. So lässt sich schon während des Baus der Wert der Immobilie steigern.

Das 2016 von der BSH Hausgerätegruppe gegründete Start-up WeWash digitalisiert die Gemeinschaftswaschmaschine und bietet einen cleveren Beitrag zum Smart Home. Die innovative Lösung kombiniert die Vorteile von Gemeinschaftswaschräumen mit denen der Digitalisierung und unterstützt dabei den gesellschaftlich im Trend liegenden Sharing-Gedanken. Diese Kombination schützt die Bausubstanz und beseitigt Probleme bei der Organisation, der Belegung oder dem Bezahlvorgang – ein Modell, von dem die Wohnungswirtschaft profitiert.

www.we-wash.com

Fotonachweis: WeWash

2 Kommentare

  1. Solche Gemeinste Waschräume finde ich gar nicht mal so schlecht. So kann wenigstens jeder schnell runter in den Waschraum und die Waschmaschine nutzten. So erspart man sich selbst den Waschmaschinenkauf. Von daher ist es eigentlich eine gute Sache,

  2. Solche Gemeinschaftwaschräume sind wirklich eine sehr klevere Lösung. Das erspart so einiges an Ärger wenn irgendwann mal die Waschmaschine kaputte sein sollte. Schade das ich soetwas nicht zuhause im Keller habe.

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